Der Möbelhandel gibt insgesamt fünf Prozent seines Bruttoumsatzes für Werbung aus.

EHI

Möbelhandel setzt auf Printmedien

Mit einem Anteil von fünf Prozent des Bruttoumsatzes gibt der Möbelhandel hierzulande verhältnismäßig viel Geld für Werbemaßnahmen aus. Das zeigt der EHI „Marketingmonitor Handel 2018-2021“. Durchschnittlich liegen die Ausgaben im Handel bei 3,3 Prozent. Wenn auch mit rückläufigem Trend stehen Printmedien wie Handzettel, Anzeigen oder Kundenmagazine noch immer hoch im Kurs und beanspruchen einen Anteil von 44 Prozent. Das heißt, das Influencer Marketing spielt bisher auch für den Möbelhandel noch keine herausragende Rolle. Die restlichen 56 Prozent sind additive Werbemaßnahmen wie beispielsweise POS-Marketing, Plakatwerbung oder digitale Medien.

Insbesondere die Ausgaben für Online-Werbung sind 2018 im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen (+ 8,4%) und liegen aktuell bei 25,9 Prozent des Bruttoumsatzes. „Über kurz oder lang werden Händler ihre Budgets von Print auf Digital umschichten. Allerdings gibt es zurzeit noch keine echte Alternative zum ROI-starken Prospekt“, erklärt Marlene Lohmann, Leiterin Forschungsbereich Marketing beim EHI.

Wie schon im vergangenen Jahr fließt das meiste Online-Budget der deutschen Händler in die Suchmaschinenoptimierung (37,5 %). Den zweiten Platz ergattern die Aufwendungen für Social Media (22 %), gefolgt vom digitalen Direktmarketing (18 %).

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