ZGV/ EHI
Möbelhandel setzt 2002 über 30 Mrd. Euro um
Der Umsatz des deutschen Möbelhandels sank im vergangenen Jahr um 10,8 Prozent auf 30,43 Mrd. Euro. Das hat der jetzt veröffentlichte, aktuelle EHI-Report über Marktvolumen und Distributionsstruktur des Handels mit
Der Umsatz des deutschen Möbelhandels sank im vergangenen Jahr um 10,8 Prozent auf 30,43 Mrd. Euro. Das hat der jetzt veröffentlichte, aktuelle EHI-Report über Marktvolumen und Distributionsstruktur des Handels mit Möbeln 2002 ergeben. Dabei bleibt der Fachhandel vorn: im Vergleich zu anderen Konsumgüterbranchen spielt er im Bereich Möbel nach wie vor eine übergeordnete Rolle. Knapp zwei Drittel (74,5 Prozent) des Gesamtumsatzes werden von den rund 11.000 Unternehmen mit Sortimentsschwerpunkt Möbel geschrieben. Immerhin vier Fünftel dieser Händler sind einem Einkaufsverband angeschlossen. Weshalb Günther Böhme, VME-Geschäftsführer und neuer Sprecher der ZGV-Fachgruppe Möbel (Foto), auch für die Zukunft auf die Stärken des mittelständisch orientierten, verbandsgebundenen Möbelfachhandels setzt: "Der mittelständische Möbelhändler sollte mehr denn je die Stärken seiner Verbundgruppe für sein Geschäft nutzen, um sich gegen die Großen zu behaupten. Betriebsvergleiche auswerten, Kosten dem Geschäftsvolumen anpassen, bisherige Leistungen gründlich überdenken und erforderliche Maßnahmen in entschlossenes Handeln umsetzen."
Mehr Details zur aktuellen EHI-Studie lesen Sie in der Juni-Ausgabe der "möbel kultur".

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