Möfa

Möbelfachschule geht neue Wege

Digitaler, fachspezifischer und flexibler: Zum Jahresbeginn hatte Hans Strothoff noch ein umfassendes Projekt angestoßen, das der Möbelfachschule in Köln (Möfa) eine neue und vor allem sichere Zukunftsperspektive geben soll – und das den ganz unterschiedlichen Anforderungen gerecht wird: den Erwartungen der Lernenden und Studierenden einerseits und den Bedingungen und Erwartungen des Handels und der Industrie andererseits. Für die Planung relevanter Maßnahmen wurde im April eine breit angelegte Befragung unter Händlern und Herstellern durchgeführt. Hierfür hatte sich das Team um Sabine Gantzkow, die seit 1. Oktober Schulleiterin der Möfa ist, das renommierte und auf Bildungsmarketing spezialisierte Deutsche Institut für Marketing (DIM) ins Boot geholt.

„Die Befragung hat einige für uns überraschende, aber für die Weiterentwicklung der Möfa essenziell wichtige Ergebnisse zu Tage gefördert“, resümiert sie. So wünschten sich die Befragten spezifischere Inhalte, mehr Fachbezogenheit und die Integration von Pflichtpraktika. Herstellerseitig fiel vor allem der Hinweis ins Auge, dass sich das Bildungsangebot der Möfa scheinbar nur auf den Handel fokussiere.

Und um die Schülerzahlen zu steigern, hatte die Möfa bereits im Sommer eine Akquise-Kampagne gestartet. Mit farbenfrohen Motiven und zielgruppenrelevanten Sprüche wirbt sie auf ihrer Homepage ebenso wie mit Postkarten und Plakaten und einer breit angelegten Social-Media-Kampagne.  Zukünftig sollen die Partner aus Handel und Industrie zudem deutlich dichter an die Möfa gebunden werden.  
Lesen Sie mehr zur geplanten Neuausrichtung der Möfa in der Oktober-Ausgabe der „möbel kultur“.

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