Branchenstatistik

Möbelexport eingebrochen

Während Möbel- und Küchenhersteller im ersten Tertial 2003 übereinstimmend einen Verlust von 6 – 7 Prozent auf dem Inlandsmarkt hinnehmen mußten, melden die Branchenverbände für die Küchenmöbelindustrie mit minus 25,20

Während Möbel- und Küchenhersteller im ersten Tertial 2003 übereinstimmend einen Verlust von 6 – 7 Prozent auf dem Inlandsmarkt hinnehmen mußten, melden die Branchenverbände für die Küchenmöbelindustrie mit minus 25,20 Prozent einen deutlich höheren Exportrückgang als für die Möbelindustrie insgesamt (-6,60). Logisch, dass die Produktion insgesamt rückgängig war. Die ersten vier Monate des Jahres lagen durchweg im negativen Bereich: -7,50 Prozent im Januar, -1,9 im Februar, -3,35 im März und -8,32 im April, summa summarum -5,28 im ersten Tertial. Bei den Produktionsdaten sieht"s für die Küchenhersteller mit -4,69 Prozent im Schnitt der vier Monate geringfügig besser aus. Mit -8,49 Prozent brachte hier der April den stärksten Einbruch.
Und so sehen die effektiven Zahlen aus: Umsatz der Möbelindustrie insgesamt von Januar bis April: 6.823,0 Mio. Euro. Davon entfallen 1.126,5 Mio. Euro auf den Sektor Küchenmöbel. Trotz gesunkener Umsätze im Auslandsgeschäft stieg die Exportquote der Küchenhersteller auf 24,95 Prozent – zu Lasten des Inlandsgeschäfts. Die Exportquote der Möbelindustrie ingesamt betrug im ersten Jahresdrittel 18,27 Prozent des Umsatzes.