ZGV-Fachgruppe Möbel

Möbel via Web sind stark im Kommen

Ohne E-Business geht nichts mehr – auch im Möbelhandel. Immer mehr Einrichtungshäuser setzen neben ihrem herkömmlichen Vertrieb zusätzlich auf den Verkauf über das Internet und entwickeln sich zu Multi-Channel-Playern. 55

Ohne E-Business geht nichts mehr – auch im Möbelhandel. Immer mehr Einrichtungshäuser setzen neben ihrem herkömmlichen Vertrieb zusätzlich auf den Verkauf über das Internet und entwickeln sich zu Multi-Channel-Playern.
55 Prozent der Möbelhändler sind überzeugt, dass sich der Verkauf von Möbeln an die Endkunden übers Internet (B2C) in bestimmten Nischen als feste Größe durchsetzt. 20 Prozent gehen davon aus, dass sich der elektronische Handel als zweiter Vertriebsweg etabliert. Das belegen Ergebnisse einer aktuellen Umfrage der BBE Unternehmensberatung in Köln.
Hans-Jürgen Schatt, Sprecher der ZGV-Fachgruppe Möbel, betont, dass vor allem die mittelständischen Möbelhäuser die enormen Potentiale des Internets nutzen können "nicht nur zur Kundenbindung, sondern auch für die Erschließung neuer Zielgruppen. Die Marketing-Kooperationen der Branche unterstützen ihre Mitglieder bereits tatkräftig bei der Realisierung von kompetenten Internet-Auftritten. "
Noch liegt der Anteil des Möbel-Umsatzes, der über das world-wide-web erzielt wird, unter fünf Prozent. Denn der elektronische Handel entwickelt sich bei weitem nicht so schnell wie erwartet. Der steile Aufstieg der jungen Internet-Firmen wurde gerade in den letzten Monaten stark gebremst. Doch jetzt steigen die Unternehmen der "Old Economy" richtig in die Web-Vermarktung ein. Sie können mit ihrer Branchenerfahrung und ihrem Wissen die Chancen, die das Internet bietet, gewinnbringend nutzen.