Brasilien

Möbel-Umsatzvolumen steigt kräftig

Großes Potenzial: Das Umsatzvolumen für Möbel stieg im brasilianischen Einzelhandel von 9,3 Mrd. Euro im Jahr 2008 bis auf voraussichtlich 15,7 Mrd. Euro 2013. Das ist eine durchschnittliche Steigerung von

Großes Potenzial: Das Umsatzvolumen für Möbel stieg im brasilianischen Einzelhandel von 9,3 Mrd. Euro im Jahr 2008 bis auf voraussichtlich 15,7 Mrd. Euro 2013. Das ist eine durchschnittliche Steigerung von 6,7 Prozent pro Jahr, wie Zahlen des In­stituto de Estudos e Marketing ­Industrial (IEMI) bestätigen.
Doch wie sehen die Chancen für die deutsche Möbelindustrie in dem südamerikanischen Baumland aus? Fakt ist: Die brasilianische Industrie stemmt den dynamisch wachsenden Bedarf allein. Mit modernsten Maschinenparks und gut ausgebildeten Mitarbeitern verfügen die Hersteller sogar noch über Kapazitäten. Wer hier erfolgreich sein will, muss also vor Ort den Wettbewerb aufnehmen, wie es diverse europäische Zulieferer bereits tun. "Ob Handelsvertretung, Joint Venture oder Tochtergesellschaft – über einen dieser Wege öffnen sich die Türen in den Markt, und zwar nachhaltig", betont auch Karlheinz Naumann von dem Beratungsinstitut Eurolatina.
Eine ausführliche Analyse lesen Sie in der "möbelfertigung" 4/2013, die am 23. Juli erscheint.
Weitere Themen der Ausgabe: Warum Rehau ins Oberflächengeschäft einsteigt, wie Sandvik mit einer Investition in den Digitaldruck die Lücke zum Wettbewerb schließt, welche Auswirkungen die Steuerpläne von Rot-Grün auf den deutschen Mittelstand haben könnten, wie Störmer Küchen bis Anfang 2014 die gesamte Prozesskette vom Kundengespräch bis zum Möbel automatisieren wird, wie energiesparend und effizient die Neuentwicklungen in der Absaugtechnologie Staub und Späne aus Produktionsprozessen entfernen und den seitenstarken Nachberichte der Weltleitmessen "Ligna" und "Interzum? mit Produktneuheiten von über 150 Unternehmen.