Der Online-Einkauf wird laut BEVH immer beliebter.

BEVH

Möbel stellen Händler im E-Commerce vor besondere Herausforderungen

Der Online-Einkauf wird immer beliebter. Fast 42 Prozent gaben bei der aktuellen Umfrage des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel Deutschland (BEVH) und Boniversum an, bevorzugt im Netz einzukaufen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht das einem erneuten Zuwachs von 0,7 Prozent. Hinsichtlich der beliebtesten Produktbereiche setzt sich der Trend auch im Sommer 2015 fort. So werden meist technik- und unterhaltungsaffine Produktbereiche von den Bundesbürgern bevorzugt im Online- und Versandhandel (59,5 %) gekauft.

Produkte des persönlichen Bedarfs wie etwa Bekleidung, Schuhe, Medikamente und Schmuck werden bei leicht zunehmender Tendenz weiterhin mehrheitlich im klassischen Einzelhandel eingekauft. Nichtsdestotrotz legte der Online-Handel im Fünfjahresvergleich spürbar zu (Abweichung 2011/15: + 5,9 %), während der klassische Einzelhandel verliert (- 5,9 %).

Die Produktbereiche „Möbel und Dekorationsartikel“ sowie „Heimwerkerbedarf / Gartenzubehör und Blumen“ legen in diesem Jahr im Präferenz-Ranking des Online- und Versandhandels merklich zu. „Möbel stellen die Händler im E-Commerce vor besondere Herausforderungen. Doch es gelingt immer besser, Kunden nicht nur eine große Auswahl zu bieten, sondern sie mit hervorragender Online-Beratung auch zum Kauf zu bewegen. Die Zuverlässigkeit der Liefer-Services stärkt Vertrauen, so dass auch diese Kategorie nun für Onlinehandel offen steht“, so Christoph Wenk-Fischer, Hauptgeschäftsführer des BEVH.

Es sind immer noch die Männer (43,1 %), die beim Shoppen stärker auf Online- und Versandhandel setzen als Frauen (39,7 %). Ältere und jüngere Altersgruppen nähern sich zunehmend an. So liegt die Online-Präferenz bei den Personen unter 40 Jahren in diesem Jahr nur noch um rund 2,4 Prozent über dem Wert der Personen über 40 Jahre. Eine interessante Entwicklung ist zudem bei den über 50-Jährigen und bei Befragten, die älter als 60 Jahre sind, zu beobachten. Bei beiden Altersgruppen ist eine starke Steigerungsrate von jeweils 6,5 Punkten zu verzeichnen.

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