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Möbel Mahler macht Ernst mit Neu-Ulm - Flächenmäßig so groß wie Inhofer

Nun also doch. In den vergangen Monaten bot die Zukunft des ehemaligen Mutschler-Centers in Neu-Ulm immer wieder Anlass für Spekulationen. In dieser Woche kam dann aber die klare Ansage: Möbel Mahler (Union) kündigte auf einer Pressekonferenz an, das mit Spannung erwartete Objekt im kommenden Jahr zu eröffnen. Dafür gab es dann auch ganz offiziell grünes Licht, als Neu-Ulms Oberbürgermeister Gerold Noerenberg die endgültige Baugenehmigung an Inhaber Gerhard Mahler überreichte. Der Politiker kann sich nun über 450 neue Arbeitsplätze in der Stadt freuen. Mahler betont, dass darunter auch 200 Menschen aus der Arbeitslosigkeit geholt werden sollen. "Eine sechs-monatige Weiterbildung, die auch bei über 50-jährigen Neueinsteigern bereits positive Ergebnisse erzielte, wird sie dann für den Berufsalltag bestens vorbereiten", heißt es aus dem Unternehmen.

Die Bauarbeiten für das vierte Mahler-Haus - neben Siebenlehn, Wolfratshausen und Bopfingen - sollen noch im November beginnen. Die Investitionssumme beträgt über 30 Mio. Euro. Auch die Rahmendaten stehen jetzt fest: Die Verkaufsfläche wird 74.000 qm betragen, was das Möbelhaus zum größten in Deutschland - gemeinsam mit Inhofer in Senden - machen würde. Davon sind 4.000 qm für Fachsortimente vorgesehen. Fünf Stockwerke, ein Lichthof mit spindelförmigem Aufgang und ein 2.000 qm großes Kinderland sind dafür vorgesehen, den Kunden jede Menge atmosphärische Shopping-Erlebnisse zu bieten.

Im Sommer 2013 soll das Einrichtungszentrum als "bedeutender Baustein zwischen Stuttgart und München" eröffnet werden und eine "Strahlkraft weit über die Region Ulm/Neu-Ulm hinaus" entwickeln, wie Bürgermeister Noerenberg bemerkte.

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