Zieht sich mit 82 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand zurück: Hans-Joachim Ebert.

Elko Beeg, seit 2007 Geschäftsführer von Sachsenküchen

Sachsenküchen

Mitgründer Hans-Joachim Ebert zieht sich zurück

57 Jahre seines Lebens hat sich Hans-Joachim Ebert mit Küchen befasst. Offiziell ist der 82-jährige als geschäftsführender Gesellschafter und Mitbegründer von Sachsenküchen schon zu Jahresbeginn ausgeschieden und in der Folge nun auch aus dem aktiven Geschäftsleben. Unter seiner Führung hat es Sachsenküchen nicht nur gegenüber anderen Unternehmen der DDR geschafft, die schwierige Wendezeit erfolgreich zu überstehen. Die Traditionsfirma aus Dippoldiswalde gehört heute mit fast 112 Jahren sogar zu den ältesten Küchenmöbelherstellern in Deutschland. 

Mit einem Umsatz von 45,7 Mio. Euro erzielte das Unternehmen im Jahr 2019 das beste Ergebnis der Firmengeschichte. Die Exportquote lag bei 51,7 Prozent, was einer Umsatzsteigerung im Export von 7 Prozent entspricht.

Hans-Joachim Ebert übertrug seine Geschäftsanteile (29 %) bereits im Dezember 2018 je zur Hälfte an seine beiden Söhne Ralf und Alexander Ebert. Beide sind seit vielen Jahren im Unternehmen tätig. Damit bleiben die Anteile von Hans-Joachim Ebert weiter im Familienbesitz. Die übrigen Geschäftsanteile werden weiterhin von Heinz-Erwin Ellersiek (45 %) und Matthias Schmidt (26 %) gehalten. 

Die Nachfolge an der operativen Spitze ist gut eingespielt: Die Unternehmensleitung liegt schon seit 2007 in den Händen von Elko Beeg, der die Geschäfte von Sachsenküchen erfolgreich im In- und Ausland weiterführt.

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