Ambienta Zagreb

Mit Trading-up auf Exportmärkte orientiert

Traditionelle Werte und modernes Design: Die kroatische Möbelindustrie positioniert sich neu und peilt damit ganz klar ausländische Märkte an. So das Fazit der diesjährigen Messe Ambienta, die vom 13. bis

Traditionelle Werte und modernes Design: Die kroatische Möbelindustrie positioniert sich neu und peilt damit ganz klar ausländische Märkte an. So das Fazit der diesjährigen Messe Ambienta, die vom 13. bis 17. Oktober in Zagreb stattfand. Schicke Ideen gab es in punkto Eiche, die in handwerklicher Verarbeitung und minimalistischer Optik neu interpretiert wurde. So etwa bei Geli, der Küchen und Speisezimmer als komplette Wohnbilder darstellt. Witzig auch das modulare Küchen- und Wohnsystem von Trokut, das sich flexibel von S bis XL auf die Raumgröße des Nutzers einstellt. Die Stratiegie der kroatischen Möbelindustrie ist klar: Sie wollen sich mit hoher Qualität und einer eigenen Identität ein neues Image geben. 641 Aussteller, davon 271 heimische und 370 ausländische Unternehmen, stellten auf einer Fläche von insgesamt 40.000 qm ihre aktuellen Produkte aus. Damit stieg die Zahl der ausstellenden Firmen abermals. Um so mehr zeigte sich Messedirektorin Katja Luka-Kovacic sehr zufrieden mit der Veranstaltung. "Die Messe ist nicht nur für Kroatien interessant, sondern für alle Länder des ehemaligen Jugoslawien." Aber auch Unternehmen aus anderen osteuropäischen Ländern stellten gebündelt aus, so Polen, Tschechien oder Makedonien. Aus Deutschland waren überwiegend Zulieferer aus dem Maschinen- und Beschlägebereich mit von der Partie.