Geschäftsführer Walid Lalee (l.) und Rüdiger Speicher, Vertriebsleiter Möbelhandel.

Lalee

Mit Teppich-Konzepten von 0 auf 100

Als einer der größten Teppichhändler Europas belieferte Lalee lange Zeit ausschließlich Discounter, Fachmärkte, Großflächen- anbieter im DIY und auch Riesen wie Amazon. Doch 2013 änderte das ­Unternehmen aus Düren seine Strategie und konzentriert sich seitdem stärker auf den Möbelhandel. Die „möbel kultur“ sprach in der April-Ausgabe mit Geschäftsführer Walid Lalee und Rüdiger ­Speicher, Vertriebs­leiter Möbelhandel, über zeitge­mäße Vermarktung, aktuelle Trends und das Spiel mit den Filamenten bei   abgepasster Ware.

Mit einem Warenbestand, der in Spitzenzeiten bei 1,2 Mio. qm liegt, ist das Unternehmen bereit, schnell und flexibel auf Kundenwünsche zu reagieren. Und das international, denn die Exportquote liegt bei 55 Prozent. Wobei Deutschland der Hauptmarkt ist, gefolgt von Frankreich und diversen Märkten wie Polen, Ungarn, Tschechien, Kroatien, Holland und Belgien, die gleichwertig rangieren. „Wir sind in der Lage, 95 bis 97 Prozent innerhalb von drei bis vier Werktagen auszuliefern“, erklärt Walid Lalee. 

Durch die Zusammenarbeit mit den Baumärkten, die stark wechselnde Volumina ordern,  hat sich das Unternehmen auch technisch fit gemacht. Produktion und Einkauf werden über ein ausgeklügeltes Supply-Chain-Management gesteuert und jeder, auch der Außendienst, ist über den Status eines Auftrags informiert. Zu den Abnehmern gehören Großhändler, Raumausstatter, Fachmärkte, Großflächenanbieter im DIY, Möbeldiscounter und seit 2013 auch verstärkt Einrichtungshäuser. Damit das Geschäft hier richtig ins Rollen kommt, holte sich Lalee mit Rüdiger Speicher einen echten Vertriebsprofi ins Haus, der zuvor u. a. für Forte tätig war. In nicht einmal fünf Jahren ist es Speicher gelungen, mit wichtigen Einzelkunden aus fast allen Verbundgruppen ins Geschäft zu kommen. Da­rüber hinaus wird das Sortiment inzwischen

Mehr dazu in der April-Ausgabe der „möbel kultur“.

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