Accente

Mit neuer Beteiligung

Die Unternehmer Andreas Naujoks und Michael Steinbach steigen unter finanzieller Beteiligung des Privatinvestors Prof. Dr. Franz Braschos bei Accente ein. Die Gründer, Geschäftsführer und bisherigen Alleineigentümer Hans und Heinz Vieten

Die Unternehmer Andreas Naujoks und Michael Steinbach steigen unter finanzieller Beteiligung des Privatinvestors Prof. Dr. Franz Braschos bei Accente ein. Die Gründer, Geschäftsführer und bisherigen Alleineigentümer Hans und Heinz Vieten bleiben für das operative Geschäft mitverantwortlich und weiterhin am Unternehmen beteiligt. Der Möbelhersteller zählt zu den international führenden Anbietern von hochwertigen Wohnmöbeln aus Loom, entwickelt und produziert mit rund 60 Mitarbeitern am Firmensitz in Viersen in Handarbeit für das Premium-Segment im Fachhandel sowie Objekteinrichtungen.
"Wir blicken auf eine sehr erfolgreiche unternehmerische Aufbauarbeit über mehr als 25 Jahre zurück. Uns war es äußerst wichtig, die Zukunft des Unternehmens und der Arbeitsplätze in Viersen nachhaltig zu sichern," erläutern Hans und Heinz Vieten ihre Beweggründe. "Wir sind überzeugt, mit den Herren Naujoks, Steinbach und Prof. Braschos die richtigen Partner gefunden zu haben, die unsere Wertevorstellungen und strategischen Überlegungen zur Positionierung von Produkt, Marke und Unternehmen im internationalen Wettbewerb teilen."
Für Andreas Naujoks und Michael Steinbach ist das Engagement bei Accente das Ergebnis einer intensiven Beteiligungssuche im deutschen Mittelstand über einen Zeitraum von anderthalb Jahren – mit über 200 potentiellen Beteiligungsprojekten. "Für uns ist unabhängig von der Branche entscheidend gewesen, unser Know-how und unsere Erfahrung in Vertrieb, Marketing, internationalen Märkten sowie kaufmännischem Management optimal zum Einsatz bringen und hierdurch Wachstumspotentiale realisieren zu können", so Naujoks und Steinbach. "Bei Accente haben wir neben diesen Voraussetzungen die Bereitschaft der Altunternehmer vorgefunden, ihre Expertise, Produkt- und Branchenkenntnis dem Unternehmen weiterhin zur Verfügung zu stellen. Dies unterstreichen sie zusätzlich mit ihrer finanziellen Beteiligung."
Den Strukturwandel in der deutschen Möbelindustrie begreifen die Unternehmer als Chance: Ihr Konzept sieht vor, die Stärken des traditionellen Handwerks weiterzuentwickeln und als Wettbewerbsvorteil auszubauen. Dabei sehen sie neben den Potenzialen für "deutsche Wertarbeit" in internationalen Absatzmärkten auch weiterhin Wachstumsmöglichkeiten im Heimatmarkt.