Europa Möbel

Mit mehr Mitgliedern ins neue Jahr

Mehr Gesellschafter und weniger Lieferanten. Dieses Konzept soll dem Europa Möbel Verband im nächsten Jahr wieder ein Umsatzplus bringen. Denn auch der Einkaufsverbund mit Sitz in Sankt Augustin musste im

Mehr Gesellschafter und weniger Lieferanten. Dieses Konzept soll dem Europa Möbel Verband im nächsten Jahr wieder ein Umsatzplus bringen. Denn auch der Einkaufsverbund mit Sitz in Sankt Augustin musste im letzten Jahr Federn lassen. Der Gesamtumsatz sank von 1,44 Mrd. Euro um knapp zehn Prozent auf 1,3 Mrd. Euro, der zentralregulierte Umsatz ging sogar um 15,5 Prozent auf 419 Mio. Euro zurück (2001: 496 Mio. Euro).
Positiv dagegen der Mitgliederzuwachs: Die Zahl der im Verband zusammengeschlossenen 143 Unternehmen wird sich in 2003 auf 200 erhöhen, da durch ein "intensives Betreuungsprogramm" neue Gesellschafter gewonnen werden konnten – die meisten aus dem ehemaligen MIG-Verband.
Für die Neulinge könnte auch der gestiegene Ausschüttungsfaktor von 5,89 auf 5,95 Prozent ein Grund für den Wechsel gewesen sein. Immerhin konnte der Verband damit 25 Mio. Euro an seine Mitglieder zurückgeben.
Für die Ausschüttung unter anderem verantwortlich: Die Konzentration auf Schwerpunktlieferanten. Damit und mit der Optimierung von Produktqualität und Beschaffungspolitik will Europa Möbel auch 2003 punkten. "In diesem Jahr hat sich besonders gezeigt, wie wichtig eine starke, leistungsintensive Gemeinschaft für den mittelständischen Möbelhandel ist", sagte Felix Doerr auf der Gesellschafterversammlung am letzten Wochenende. Der neue Geschäftsführer des Verbandes löst Horst Daverkausen ab, der dem Verwaltungsrat auch künftig beratend zur Verfügung stehen wird.