v.l.: Markus Paul und Dr. Olaf Hoppelshäuser

MHK

Mit Jungunternehmern in der virtuellen Lounge

Dass sich fachliche Themen in entspannter Atmosphäre auch in einer „digitalen Lounge“ besprechen lassen, haben jetzt die MHK Jungunternehmer erfahren. 38 Teilnehmer trafen sich mit Vorstand Dr. Olaf Hoppelshäuser und MHK-Expansionsmanager Markus Paul.

Wie sich der Verkaufsalltag von „gähnender Leere“ durch den Lockdown bis hin zum großen Ansturm gestaltete, berichtete zum Beispiel Felix Weidner (24), der seit einem Jahr Reddy Küchen Taucha führt und einer der drei Sprecher bei den Jungunternehmern ist. Zudem würden die Kunden heute der Online-Beratung deutlich offener gegenüberstehen und sie sogar aktiv fordern. Ein Bild, das MHK-Vorstand Dr. Olaf Hoppelshäuser für die gesamte Branche bestätigte. Für 2021 zeigte er sich optimistisch. Die Nachfrage sei stabil, sodass er in den ersten zwei Quartalen eine solide Entwicklung erwartet. Auch die Liefersituation werde sich entspannen. Probleme könne 2021 das Konsumklima bereiten, sollten die Arbeitslosenzahlen steigen. „Für diesen Fall treffen wir bereits Maßnahmen und bereiten Aktionen für Sie vor, die auch von den Industriepartnern begrüßt und unterstützt werden,“ so Hoppelshäuser.

Mit dem Lockdown 2.0, der am Mittwoch in Kraft trat, kommen auf die jungen Führungskräfte ebenso wie auf die gesamte Branche neue Herausforderungen zu. MHK-Rechtsexperte Christian Jensen betonte in seinem Exkurs, dass die geltenden Beschränkungen deutlich restriktiver seien, als im Frühjahr. Als letzter Referent gab schließlich Verkaufstrainer Mike Kern dem Führungsnachwuchs Tipps, wie sich der Erfolg beim aktuell sicherlich wieder zunehmenden digitalen Verkaufsgespräch steigern lässt und was sich im Beratungsgespräch aus der Körpersprache des Kunden erkennen lasse: „Kompensieren Sie Mimik durch Gestik und das Gefühl durch Gewissheit“, betonte Mike Kern. Gerade bei der Onlineberatung sei es essentiell, Fragen zu stellen. Eine professionelle Fragetechnik, eine dem Kunden zugewandte Körperhaltung und die Zeichen des Kunden zu erkennen, führten mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Erfolg – egal ob persönliches oder digitales Gespräch, mit oder ohne Maske.

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