Der Wohnfuchs machte lautstark Werbung für die Öffnung ab 20. April.

EMV

Mit individuellen Ideen durch die Corona-Krise

Es ist nichts so schlecht, dass es nicht doch für irgendetwas gut ist. So setzt die Corona-Krise auch viel kreatives Potenzial frei. City-Polster-Geschäftsführer Markus Meyer darf in Kaiserslautern seit dem 20. April zwar nur auf 800 qm öffnen, macht sich dort aber die Mühe und räumt jeden Tag die Fläche wieder um, damit er den Kunden trotz der reduzierten Quadratmeterzahl die ganze Bandbreite seines Sortiments an unterschiedlichen Tagen präsentieren kann. Und der Service reicht noch weiter: Am Montag bietet er beispielsweise speziell für Risikogruppen Einzeltermine an. Aufgrund dieser Maßnahmen ist es ihm gelungen, dass der April insgesamt zwar kein besonders guter, aber doch auch kein ganz schlechter Monat werden wird. Zudem hat er eine eigene Polsterei, in der er seit Wochen Masken näht und dadurch alle Hände voll zu tun hat.

Ebenfalls seit 20. April hält der Wohnfuchs in Rheinberg sein Haus wieder für Publikum bereit. Um seine Kunden mit den besonderen Hygienemaßnahmen vertraut zu machen, läuft in der Ausstellung und auch auf Facebook ein informativer wie animierender Film. Das Ergebnis: An den ersten beiden Tagen hat er bereits 50.000 Euro VK-Umsatz aufgeholt! Doch auch während des Shutdowns zeigte sich Geschäftsführer Maurice Gottwald umtriebig, indem er neue technische Möglichkeiten für die Küchenplanung nutzte. Sehr gut wurden beispielsweise die Küchenberatung per Skype sowie die virtuelle Visualisierung angenommen.

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