Busy in Köln: der neue Alno-Chef Andreas Sandmann, Produktdesigner Ulrich Dahm-Wachsmann und Ron Houter, Verkaufsleiter Benelux.

Neue Alno GmbH

Mit "Alno Active" zurück zur Volksmarke

So klein und versteckt der Stand in der Passage 4/5 auf der Kölner Messe auch war: Die gerade erst gestartete Neue Alno GmbH wurde zum Treffpunkt für viele Neugierige aus der Küchenbranche. Und auch einige Kunden sollen schon wieder dabei sein, berichtete CSO Andreas Sandmann gegenüber moebelkultur.de. Im Dauergespräch mit Verbänden, Großfilialisten und Presse wurde dann auch der Status quo nach der Übernahme durch den irischen Investor Riverrock und dem Neustart am 5. Januar mitgeteilt. Verwaltung und Teile der Produktion werden lokal konzentriert und befinden sich derzeit in der Umzugsphase, werden aber für die Lieferung ab Anfang März bereit sein. Erste Testläufe gibt es schon vorher. In der Planung sind 1.000 Schränke pro Tag. Alle Zulieferer – ob Blum, Kronospan, Pfleiderer oder Kesseböhmer – machen wieder mit. Eine Zusage für weitere Investitionen gebe es auch schon von Jason Carley, Chief Investment Officer bei Riverrock. Immerhin sind in der Gesellschaft neben Unternehmensberater Roland Berger auch der Europäische Investmentfonds, LfA Bayern und Wirtschaftsfonds NRW beteiligt.

Um das bisherige Wellmann-Sortiment zu ersetzen und die Alno-Preisrange nach unten abzurunden, wird „Alno Active“ für das Kernsegment 4.000 bis 8.000 Euro eingeführt. Feste Gerätepartner gebe es noch nicht. Doch werden natürlich auch wieder Voraussetzungen für die Blockverrechnung geschaffen.

Vor allem im Ausland werde sich die Klientel leicht wiederaufbauen lassen, ist sich Sandmann sicher. Zuständig für Benelux, konnte beispielsweise Verkaufsleiter Ron Houter an zahlreiche Kontakte in Köln anknüpfen.

Einen ausführlichen Artikel zur Neuen Alno GmbH lesen Sie in der möbel kultur 2/2018.

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