Einbaugeräte-Markt
Minus 3,5 Prozent
Wen wundert's? Wie die Küchenmöbelbranche bekam auch die Gerätebranche die Konjunkturflaute in diesem Jahr zu spüren. Zwar stiegen die Gesamtumsätze nach vorläufigen Schätzungen des ZVEI um zwei Prozent auf 17,8
Wen wundert's? Wie die Küchenmöbelbranche bekam auch die Gerätebranche die Konjunkturflaute in diesem Jahr zu spüren. Zwar stiegen die Gesamtumsätze nach vorläufigen Schätzungen des ZVEI um zwei Prozent auf 17,8 Mrd. DM. Doch abzüglich des Exports sackte das Inland genau um 2 Prozent ab. Wobei jedoch die Kleingeräte immer noch besser dran sind, denn die Haushaltsgroßgeräte sanken um 4 Prozent auf 9,5 Mrd. DM. Und unter ihnen wiederum schnitten die Einbaugeräte mit -3,5 Prozent und Standgeräte mit -4,5 Prozent ab.
Auch der Export, der immerhin die Hälfte des Umsatzes ausmacht, hat seine Glanzperiode hinter sich. Nach zweistelligen Zuwächsen in der Vergangenheit kletterte er jetzt nur noch um 4 Prozent. Was ZVEI-Sprecher Dr. Karsten Jaspersen als Rückkehr auf Normalniveau bezeichnete. Gute Entwicklungen zeigen zurzeit Mittel- und Osteuropa und auch das Gebiet der ehemaligen Sowjetunion. Übrigens auch die Importe sind 2001 leicht gestiegen und haben nun 50 Prozent überschritten.
Für das Jahr 2002 erwartet der Verband ZVEI einen gleichbleibenden bis leicht steigenden Umsatz für den Gesamtmarkt.

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