Michael Stiehl, Geschäftsführender Gesellschafter der Rauch Möbelwerke GmbH, referiert über die Stolpersteine im E-Commerce.

imm cologne congress 2020

Michael Stiehl über Stolpersteine im E-Commerce

Zum Jahresauftakt steht Köln wieder ganz im Zeichen der „imm cologne“. Am Messedonnerstag, den 16. Januar 2020, findet traditionell wieder der „imm cologne congress“ statt. Diesmal bereits zum siebten Mal. 2020 dreht sich dabei alles um die Zukunftstrends im Online Möbelmarkt. Dabei werden Strategien, Trends und Geschäftsmodelle beleuchtet. Die „möbel kultur“ ist Medienpartner dieses Top-Events. Im Vorfeld hat sie die Referenten gefragt, was Ihren Vortrag so spannend macht. Die Antwort gibt diesmal Michael Stiehl, Geschäftsführender Gesellschafter der Rauch Möbelwerke GmbH.

„Wachstumstreiber E-Commerce. Die Umsatzentwicklung im Möbeleinzelhandel ist in Deutschland und Westeuropa in den letzten Jahren mit leichten Schwankungen erfreulich stabil. Sinkende Arbeitslosenquoten, steigende Haushaltseinkommen, niedrige Zinsen, hohe Bautätigkeit und eine bislang stabile Konjunktur sind derzeit die Rahmenbedingungen für eine hohe Anschaffungsneigung bei den Konsumenten.

Bei näherer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass der stationäre Handel mit Möbeln jährlich um ca. fünf Prozent zurückgeht und der Online-Handel im Gegensatz dazu um ca. 20 Prozent wächst.

Für die Hersteller von Möbeln stellt sich deshalb die Frage, ob es sinnvoll ist, sich den wachsenden Kanal E-Commerce zu erschließen mit seinen ganz spezifischen Herausforderungen. Datengetrieben, der Zwang zu Kurzlieferzeiten und Endkundenbelieferung sind nur einige Aspekte, die ein neues Geschäftsmodell erfordern. Start-ups, die in zunehmenden Maßen auch in der Möbelbranche entstehen, können sich ganz neu erfinden und ein Geschäftsmodell aufbauen, das sich konsequent an den Bedürfnissen der Endkunden in diesem Segment orientiert.

Die etablierten Hersteller stehen dem gegenüber vor der Herausforderung sich einerseits neu aufstellen zu müssen, anderseits die etablierten Kanäle im stationären Handel mit ihrem hohen Umsatzanteil nicht zu vernachlässigen. Der Vortrag zeigt wie dies gelingen kann und welche Stolpersteine es dabei aus dem Weg zu räumen gibt.“

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