Die Metro Group hat auf der heutigen Hauptversammlung die neue strategische Ausrichtung des Unternehmens fu?r die kommenden Jahre bekräftigt.

Hauptversammlung 2012

Metro Group stellt sich neu auf

Kursbestätigung auf der Jahreshauptversammlung: Die Steigerung des Umsatzes auf vergleichbarer Fläche steht dabei auf der Agenda der Metro Group ganz oben. "Wir werden weiter deutlich in Maßnahmen investieren, die unseren Kunden zugute kommen und uns positiv vom Wettbewerb abheben", sagte Olaf Koch, Vorsitzender des Vorstands der Metro AG. Dies umfasse eine attraktivere Gestaltung der Sortimente, die Erweiterung von Beratungs- und Serviceleistungen sowie selektive Investitionen in Preise. "Gleichzeitig werden wir insbesondere in den Verwaltungsstrukturen weiter an unserer Effizienz arbeiten und uns im operativen Geschäft noch stärker fokussieren", so Koch. An die Aktionäre soll für das Geschäftsjahr 2011 eine unverändert hohe Dividende von 1,35 Euro pro Stammaktie ausgeschüttet werden.

Im zurückliegenden Geschäftsjahr sank der Konzernumsatz um 0,8 Prozent auf 66,7 Mrd. Euro. Im ersten Quartal 2012 hat die Metro Group hingegen ein Umsatzplus in Höhe von 2,2 Prozent verzeichnet - auch flächenbereinigt wuchsen drei von vier Vertriebslinien. Im zweiten Quartal setzte sich die positive Entwicklung bislang fort. Für 2012 rechnet der Konzern insgesamt mit einem Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahr sowie mit einem EBIT vor Sonderfaktoren in etwa auf der Höhe des Vorjahreswerts (2011: 2.372 Mio. Euro).

Auch das Geschäftsjahr der Metro Group, das derzeit dem Kalenderjahr entspricht, soll im Zuge der Neustrukturierung geändert werden. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, das neue Geschäftsjahr ab 2013 jeweils vom 1. Oktober bis zum 30. September andauern zu lassen. Dementsprechend würde einmalig ein Rumpfgeschäftsjahr für den Zeitraum vom 1. Januar 2013 bis zum 30. September 2013 entstehen. Durch die Umstellung soll das wichtige Weihnachtsgeschäft von Beeinträchtigungen durch Stichtagsinventuren oder Planungsarbeiten für das kommende Geschäftsjahr entkoppelt werden. Zudem werde durch die Umstellung bereits im ersten Quartal eine höhere Planungsqualität für das Gesamtjahr angestrebt.

Diese Seite teilen