Die Metro Group versucht angesichts der Konsumflaute in Europa weiter zu sparen.

Halbjahresbilanz

Metro Group sieht sich auf Kurs

Die Metro Group konnte in den ersten sechs Monaten dieses Jahres sowohl das EBIT als auch den Cashflow und die Nettoverschuldung weiter deutlich verbessern. Der hielt sich auf stabilem Niveau. Der Handelskonzern leidet weiterhin unter dem schwachen Konsumverhalten in vielen europäsichen Ländern: "Die verfügbaren Einkommen und die Kaufkraft unserer Kunden waren nahezu u?berall in Europa durch staatliche Sparmaßnahmen weiterhin belastet", sagte der Vorstandsvorsitzende Olaf Koch. "Dennoch haben wir unsere Bilanz weiter deutlich gestärkt und insgesamt eine positive Geschäftsentwicklung erzielt. Auch deshalb sind wir unverändert überzeugt davon, dass wir die für das Rumpfgeschäftsjahr angepeilte Umsatz- und Ergebnisprognose erreichen können."

Ebenfalls erfolgreich bewertet der Konzern die neuausrichtung der Geschäftsmodelle: "Dies gilt sowohl für operative Maßnahmen wie den Ausbau des Online- und Belieferungsgeschäfts, als auch für notwendige Veränderungen an Strukturen, Prozessen und dem Portfolio."

Von Januar bis Juni 2013 erzielte die Gruppe einen Umsatz von 30,8 Mrd. Euro (H1 2012: 31,5 Mrd.). Dies entspricht einem Rückgang um 2,3 Prozent (in lokaler Währung: -1,9 Prozent). In Deutschland ging der Umsatz im ersten Halbjahr 2013 leicht um 0,7 Prozent auf 11,9 Mrd. Euro zurück. Im zweiten Quartal machten sich insbesondere das frühere Ostergeschäft sowie Streikaktivitäten bemerkbar. Der Umsatz sank um

2,4 Prozent auf 5,8 Mrd. Euro.

Operativ erwartet die Metro für das Rumpfgeschäftsjahr 2013 (1. Januar bis 30. September) eine Entwicklung unterhalb des Niveaus der ersten neun Monate 2012 - "auch aufgrund fehlender sportlicher Großereignisse".

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