Klarstellung

Messen sind keine Großveranstaltungen

Gestern hat die Bundesregierung gemeinsam mit den Ministerpräsidenten das geltende Verbot von Großveranstaltungen bis Ende Dezember 2020 verlängert. Doch an der ursprünglichen Kategorisierung von Messen hat sich auch mit dem gestrigen Entscheid nichts geändert, stellen unter anderem die Messe Ostwestfalen und die Koelnmesse klar. Bei den beschlossenen Maßnahmen ginge es unverändert um Veranstaltungen wie Volksfeste, Konzerte und Sportereignisse. Zudem gilt das Verbot nur für Großveranstaltungen, bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregelungen nicht möglich ist.

Aus Köln heißt es dazu heute: "Daher ändert sich für die in Köln geplanten Messen nichts. 2021 starten wir mit der imm cologne und der LivingKitchen vom 18. bis 24. Januar 2021. Die Veranstaltungen wurden individuell auf ihre Durchführbarkeit geprüft und werden – unter Einhaltung unserer Maßnahmen aus dem Programm  #B-SAFE4business – stattfinden. Für uns ist weiterhin die Entscheidung des Landes NRW maßgeblich, die Fachmessen und Fachkongresse seit dem 30. Mai 2020 unter Einhaltung geeigneter Schutz- und Hygienekonzepte wieder gestattet."

Und aus Bad Salzuflen wird ähnliches vermeldet: "Die Gesetzeslage sieht vor, dass Messen, Kongresse, gewerbliche Ausstellungen, Spezialmärkte und ähnliche Veranstaltungen unabhängig von der Anzahl der Teilnehmenden von den zuständigen Behörden unter der Voraussetzung zugelassen werden, dass die Veranstalter ein umfassendes Hygienekonzept vorlegen. Somit dürfen sich die Besucher auf die kommenden Messen bei uns freuen." Erst recht natürlich auf die M.O.W., die am Sonntag, den 20. September startet.

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