IFA

Messe fällt nun doch aus

Die Absage von Miele und Electrolux/AEG hat schon erste Signale gesetzt, nun ist klar: Die IFA 2021 wird entgegen der am 16. April verkündeten Absicht, eine Präsenzmesse in Berlin stattfinden zu lassen, ausfallen. „Für global agierende Unternehmen, die sich im Rahmen einer Leitmesse wie der IFA präsentieren, wird mehrere Monate vor Veranstaltungsbeginn eine Budgetierung zwingend notwendig. In der gegenwärtigen Pandemiesituation fehlen jedoch Rahmenbedingungen, die hierfür eine verlässliche und verbindliche Grundlage bieten.“ So heißt es in der offiziellen Verlautbarung der Veranstalter Messe Berlin und gfu.

„Innovationen brauchen eine globale Plattform. Marken und Hersteller aus der gesamten Technologiebranche äußerten deshalb ihre Zuversicht, zur IFA 2021 nach Berlin kommen zu können", erklärt Kai Hillebrandt, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu Consumer & Home Electronics GmbH. „Aktuell existieren jedoch zu viele Unwägbarkeiten. Eine Messeteilnahme lässt sich daher zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht verantwortungsvoll planen.“

„Die globale Pandemieeindämmung, inklusive der Einführung der Impfprogramme, wie auch die Wiederaufnahme des internationalen Reiseverkehrs, erfolgten nicht in dem erhofften Tempo. Angesichts dieser Entwicklung war diese schwierige und enttäuschende Entscheidung unvermeidbar", ergänzt dazu Martin Ecknig, CEO der Messe Berlin. Allein an den Plänen für die neu initiierte „Photo Week“ in der Arena Berlin und das „Shift Mobility“-Event hält die Messe fest.

Als „global bedeutendste Innovationsplattform führender Marken der Consumer und Home Electronics“ setzen die Veranstalter nun auf das kommende Jahr: Die nächste IFA findet vom 2. bis 6. September 2022 statt.

Die BSH bestätigt aus München die Entscheidung mit dem Statement: "Die BSH und ihre Marken Bosch und Siemens folgen der Entscheidung der Messe Berlin und der gfu, die IFA 2021 aufgrund der anhaltenden pandemiebedingten Einschränkungen abzusagen. Wir bedauern, dass die IFA als einer der wichtigsten Schauplätze für Innovationen und jährliches Gipfeltreffen für Hersteller, Händler, Medien und Konsumenten nicht wie geplant stattfinden kann. Wir freuen uns bereits jetzt auf die IFA 2022."

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