V-Zug

Mehr Umsatz in Deutschland

Die Schweizer V-Zug Gruppe erwartet für das Geschäftsjahr 2020 einen gegenüber dem Vorjahr erhöhten Nettoerlös und eine deutliche Steigerung des Betriebsergebnisses. Negative Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf das Geschäft sind auch im 2. Halbjahr 2020 bisher ausgeblieben, so heißt es in einer Mitteilung der Holding, ohne allerdings konkrete Zahlen zu nennen (der Umsatz 2019 lag bei 543 Mio. CHF bzw.  504 Mio. Euro). Angesichts des verhältnismäßig geringen Exportanteils (11 %) profitiert das Geräteunternehmen derzeit vom insgesamt stabilen Heimmarkt Schweiz, insbesondere durch die Aufrechterhaltung der Bautätigkeit. Zugleich gibt es aber auch gute Nachrichten, was das internationale Geschäft angeht. Deutliche Wachstumsraten zeichnen sich vor allem in Deutschland sowie in China/Hong Kong und Australien ab. Der sehr erfreuliche Auftragseingang in China und Deutschland sei unter anderem auf die positiven Marktreaktionen auf die neu eröffneten „Zugorama“-Showrooms in Peking und München (s. Foto) zurückzuführen.

Für Deutschland bestätigt Vertriebsleiter Patric Schleicher gegenüber moebelkultur.de ein „hohes zweistelliges Wachstum“, das sowohl mit den hochwertigen Combi-Steamer-Geräten als auch durch die neuen „Adora“-Geschirrspüler mit „Optilift“ angefeuert wurde.

Eine weitere gute Nachricht: Durch frühzeitige Implementierung von geeigneten Schutzkonzepten und rechtzeitiger Sicherstellung der Produktionskapazitäten kann V-ZUG die Lieferfähigkeit weiterhin vollumfänglich gewährleisten und die gesteigerte Nachfrage bedienen. Zugleich hat die Pandemie positive Effekte auf die Kosten. Durch entsprechende Einsparungen führt dies zu einem im Vergleich zur Vorjahresperiode erhöhten Nettoerlös und einer deutlichen Steigerung des Betriebsergebnisses im Geschäftsjahr 2020. Damit sei die Gruppe auf gutem Weg, mittelfristig ihr Profitabilitätsziel im Bereich einer zweistelligen EBIT-Marge zu erreichen.

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