Pronorm & Ewe

Mehr Synergien im Sortiment

Bessere Ausnutzung von Synergien hatte kürzlich Nobia-Präsident Preben Bager nachdrücklich gefordert und heute unter anderem die Zusammenlegung von Pronorm und Ewe/FM zu einer "Business Unit" bekannt gegeben. Was dies künftig

Bessere Ausnutzung von Synergien hatte kürzlich Nobia-Präsident Preben Bager nachdrücklich gefordert und heute unter anderem die Zusammenlegung von Pronorm und Ewe/FM zu einer "Business Unit" bekannt gegeben. Was dies künftig bedeuten könnte, hat nun Pronorm-Vertriebsgeschäftsführer Heinz Hachmeister gegenüber Holzmann online präzisiert. So gehe es vor allem darum, den bereits seit 2006 laufenden Austausch von Fronten und Komponenten noch weiter zu intensivieren und auch im Einkauf stärker zusammenzuarbeiten. Wie weit die strategische Planung reicht, liegt in der Hand von Christian Rösler, der im Oktober 2007 als Ewe-Geschäftsführer startete und demnächst die neue Business Unit leitet. Gravierende Änderungen seien jedoch vorerst nicht geplant: Sowohl Pronorm als auch Ewe/FM bleiben firmenrechtlich unabhängig und werden unter der Geschäftsführung von Heinz Hachmeister beziehungsweise Herbert Traxler gemanagt. Marketing und Vertrieb werden mit je eigenen Teams fortgesetzt.
Potenzial bestehe noch in der Zusammenführung zu einer gemeinsamen Plattform bei der Korpusproduktion. So folge Pronorm bereits dem konzernweiten Standard des 128er Rasters, das jetzt auch auf die "Classicline" und damit einheitlich wie schon bei "Proline128" angewandt wird. Bislang wird in drei Werken (Wels, Freistadt in Österreich und Bad Salzuflen) produziert. Darüber hinaus könnten sich Synergien im Export ergeben: Traditionell stark ist Pronorm in den Benelux, in der Schweiz und in England, während Ewe/FM hauptsächlich in Österreich aktiv ist.