Alno

Mehr Konzentration auf Pfullendorf und Abschied von Manfred Scholz

Laut der jüngsten Aufsichtsratssitzung will der Alno-Konzern seine Produktion noch straffer und flexibler organisieren. Dabei kommt es vor allem zu erheblichen Verschiebungen zwischen den vier deutschen Werken. In der heutigen

Laut der jüngsten Aufsichtsratssitzung will der Alno-Konzern seine Produktion noch straffer und flexibler organisieren. Dabei kommt es vor allem zu erheblichen Verschiebungen zwischen den vier deutschen Werken. In der heutigen Presseinfo heißt es dazu: "Manche Standorte verzeichneten eine zu geringe Auslastung. Dem gegenüber stehen Standorte, an denen Belastungsspitzen über Sonderschichten und Leiharbeiter ausgeglichen werden müssen. Allein in 2014 musste Alno rund fünf Millionen Euro dafür ausgeben. Mindestens diese Summe soll nun durch ein professionelles und flexibles Produktionsmanagement eingespart werden. So wird beispielsweise die Fertigung von 500 bis 1.000 Küchenschränken pro Tag sowie der entsprechenden Arbeitsplatten im Frühsommer vom Werk Enger nach Pfullendorf verlagert."
Die Zentralisierung sei ein wichtiger Baustein der Restrukturierung aller administrativen Bereiche, so heißt es weiter. Dazu werden die inländischen Standorte nach den drei Zentralfunktionen Vertrieb, Produktion und Support neu ausgerichtet. Prozesse und Systeme werden konzernweit vereinheitlicht und Personal zusammengeführt.
Ein weiteres Thema der Aufsichtsratssitzung war der Abschied von Manfred Scholz, seit April 2013 Vorstandschef für Produktion, Kundenservice, Einkauf, Qualität/Umwelt/Energie und Logistik. Sein Vertrag wird auf eigenen Wunsch zu Ende Februar aufgehoben. Als Grund werden unterschiedliche Auffassungen über die weitere strategische Ausrichtung des Unternehmens angegeben.