ZOW
Mehr Fokus auf den Werkstatt-Charakter
Nur noch eineinhalb Wochen, dann geht die ZOW erstmals unter der Regie der Koelnmesse an den Start. Unter dem Dach „Große Ideen auf kleinem Raum“ soll vom 6. bis 8.
Nur noch eineinhalb Wochen, dann geht die ZOW erstmals unter der Regie der Koelnmesse an den Start. Unter dem Dach „Große Ideen auf kleinem Raum“ soll vom 6. bis 8. Februar in Bad Salzuflen vor allem der Werkstatt-Charakter gestärkt werden. Es wurden feste Standgrößen und eine maximale Standflächengröße festgelegt. Zudem geht die Messe in den Zwei-Jahres-Turnus. Für die 2018er-Ausgabe haben 171 Aussteller zugesagt. Wie der Relaunch der Messe genau aussehen soll, erklärt Matthias Pollmann, Geschäftsbereichsleiter Messemanagement bei der Koelnmesse.
Herr Pollmann, die „ZOW“ befand sich in den vergangenen Jahren im Abwärtstrend, was in der Absage für 2017 gipfelte. Wie haben Sie die damalige Situation der Messe empfunden und wo sahen Sie, nach der Übernahme durch die Koelnmesse, den dringendsten Handlungsbedarf?
Matthias Pollmann: Das Wichtigste nach der Übernahme war sicherlich der Wechsel in den Zwei-Jahres-Turnus, der ja schon länger von vielen aus der Industrie gefordert wurde. Zusätzlich wurden feste Standgrößen und insbesondere eine maximale Standflächengröße festgelegt. Wichtig für uns ist es, die „ZOW“ als wertvolle Plattform in der Region Ostwestfalen zu positionieren. Sie ist die perfekte Ergänzung für unser Kompetenzfeld Einrichten. Ihr Werkstatt-Charakter, den wir mit dem neuen Konzept wieder deutlicher hervorheben, ist einzigartig in diesem Portfolio.
Was sind die wichtigsten Argumente für den Besuch der „ZOW“ 2018?
Matthias Pollmann: Sie ist eine wichtige Kommunikations- und Businessplattform für die Region und Kerneuropa, wenn es um die Zukunft der Industrie geht. Ihr Format gibt Raum und Zeit für Austausch und Kollaboration. Die „ZOW“ gibt Zeit und Raum für Ideen, die es noch nicht zur Produktreife gebracht haben, die heute noch wie Zukunftsmusik klingen, aber morgen schon unseren Alltag entscheidend verändern können.
Wie stellen Sie die in den vergangenen Jahren verloren gegangene Werkstatt-Atmosphäre der „ZOW“ wieder her?
Matthias Pollmann: Mit unseren verschiedenen Standmodulen konnten wir die Aufwände für den einzelnen Aussteller deutlich reduzieren und haben damit auch noch einmal Barrieren abgebaut. Wir kümmern uns von Standbau bis Catering um die Dienstleistungen, um es den Ausstellern so leicht wie möglich zu machen, mit wenig Aufwand auf der Messe auszustellen. Die Vereinheitlichung der Standgestaltung führt außerdem dazu, dass sich Unternehmen egal welcher Größe auf Augenhöhe präsentieren. Für den Besucher ist die Orientierung somit einfach und „Information-Overkill“, wie wir manchmal auf größeren Messen erleben, nicht zu befürchten.
Das komplette Interview lesen Sie in der Zeitschrift „möbelfertigung 1/2018“, die am 31. Januar erscheint.

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