Samsung

Mehr Ambitionen mit Weißer Ware in Deutschland

Anfang Februar wird der Elektronik-Konzern Samsung in Stuttgart sein neues Research & Development Center für Weiße Ware eröffnen. Damit soll die Vernetzung von Korea und Europa unter besonderer Berücksichtigung kundenspezifischer

Anfang Februar wird der Elektronik-Konzern Samsung in Stuttgart sein neues Research & Development Center für Weiße Ware eröffnen. Damit soll die Vernetzung von Korea und Europa unter besonderer Berücksichtigung kundenspezifischer Anforderungen ermöglicht werden. Dies wird vor allem bei der weiteren Entwicklung der Hausgeräte relevant. Denn zu den ehrgeizigen Projekten gehört auch der Ausbau des Hausgeräteangebots. Haben hierzulande bisher erst Kühlschränke und Mikrowelle Bedeutung, wollen sich die Koreaner zum Vollsortimenter entwickeln. So werden im Laufe diesen Jahres erstmals auch Backöfen und Glaskeramik-Kochfelder vorgestellt.
Die Leitung des neuen R&D-Centers übernimmt Michael Laue, der neben der Produktentwicklung auch den Vertrieb voranbringen soll. Außerdem wird der 52-Jährige den Konzern in internationalen Gremien vertreten. Zu seiner Unterstützung werden im Februar zunächst acht neue Mitarbeiter eingestellt. Mittelfristig soll jedoch auf 50 Mitarbeiter aufgestockt werden.
Die deutsche Gesellschaft von Samsung Electronics mit Sitz in Schwalbach bei Frankfurt wurde 1982 gegründet und kam 2004 mit 200 Mitarbeitern auf einen Umsatz von 1,2 Mrd. Euro. Insgesamt erwirtschaftet der koreanische Konzern mit Weißer und Brauner Ware sowie Telekomunikation 55,2 Mrd. US-Dollar und zählt sich zu den am schnellsten wachsenden Marken weltweit. Allein 45 Mrd. Dollar sollen in den kommenden fünf Jahren in Forschung und Entwicklung fließen.