IFH
Markt für Leuchten und Lampen um 10 Prozent gewachsen
Der Markt für Leuchten und Lampen hat sich wieder erholt. Nach Angaben des IFH Retail Consultants in Köln, sorgten die guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Jahre 2006 und 2007 dafür, dass
Der Markt für Leuchten und Lampen hat sich wieder erholt. Nach Angaben des IFH Retail Consultants in Köln, sorgten die guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Jahre 2006 und 2007 dafür, dass in den meisten EU-Ländern auch die Umsatzkurve für Leuchten und Lampen nach oben zeigte, sodass der EU-Gesamtmarkt expandieren konnte. Im Folgejahr kehrte sich die Entwicklung um. Die ersten Auswirkungen der Krise im vierten Quartal 2008 machten sich auch im Jahreswert bemerkbar. Während das BIP in der EU 2006 und 2007 noch um etwa sechs Prozent wuchs, stand 2008 nur noch eine schwarze Null. In Verbindung mit der abflauenden Baukonjunktur sank das Marktvolumen für Leuchten und Lampen 2008 um 3,8 Prozent. "Nach dem enormen Boom der Branche ist der Rückgang des Marktvolumens aber nicht dramatisch. Vielmehr sind die Werte auf ein normales Niveau zurückgegangen", erklärt Christian Lerch, Consultant der IFH Retail Consultants die Zahlen.
Anders die Situation im Jahr 2009: Die Wirtschafts- und Finanzkrise schlug mit voller Wucht zu und der europäische Leuchtenmarkt musste hohe Umsatzeinbußen verkraften. 2010 kehrte der Markt dann wieder auf den Wachstumspfad zurück und konnte ein Plus von knapp zehn Prozent verzeichnen, blieb aber hinter dem Rekordwert des Jahres 2007 zurück.
Für Leuchten und Lampen wurden in der Europäischen Union zuletzt 23 Mrd. Euro ausgegeben. Jeder Europäer investierte damit durchschnittlich 45,90 Euro in Steh-, Tisch- und Taschenlampen, Leuchtmittel und Co. Dabei fallen die Pro-Kopf-Ausgaben in den 27 Mitgliedsstaaten sehr unterschiedlich aus. Die Werte reichen von sieben bis 15 Euro in Ländern wie Bulgarien, Rumänien oder Ungarn bis zu 75 oder mehr Euro in Finnland und Schweden. "Die Pro-Kopf-Ausgaben hängen in diesem Marktsegment eng mit den Kaufkraftverhältnissen in den einzelnen Ländern zusammen. Hinzu kommt ein Nord-Süd-Gefälle", erläutert Christian Lerch.

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