ZVEI
Markt für Elektro-Hausgeräte soll 2007 um drei Prozent zulegen
Der Markt für Consumer Electronics und Elektro-Hausgeräte stagnierte zu Jahresbeginn. Ursachen sieht der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) in der Sonderkonjunktur bei Consumer Electronics durch die Fußball-WM und bei Hausgeräten
Der Markt für Consumer Electronics und Elektro-Hausgeräte stagnierte zu Jahresbeginn. Ursachen sieht der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) in der Sonderkonjunktur bei Consumer Electronics durch die Fußball-WM und bei Hausgeräten in Vorzieheffekten wegen der Mehrwertsteuer-Erhöhung. 2007 erwartet der Verband ein Wachstum von jeweils drei Prozent bis zum Jahresende.
Insgesamt hat der ZVEI seine Prognose für 2007 leicht angehoben. Demnach werden die Unternehmen der Branche in diesem Jahr einen Umsatz von 190 Milliarden Euro und damit ein Wachstum von mindestens sechs Prozent erreichen. Und auch den Abschluss des Vorjahres revidierte der Verband der zweitgrößten Industriebranche nachträglich nach oben. Der Gesamtumsatz wird nunmehr mit 180 Mrd.Euro, das Wachstum mit 8,5 Prozent beziffert. Erfreulich auch: Trotz Umstrukturierungen und Verlagerungen an günstigere Standorte hat die Branche in Deutschland zum Jahreswechsel um 4.000 Mitarbeiter auf 806.500 zugelegt. Zum Jahresende 2007 könnten es bereits 815.000 Beschäftigte sein.
In den ersten vier Monaten dieses Jahres steigerten sich die Umsätze der Branche um knapp sechs Prozent auf fast 60 Mrd. Euro. Die Kapazitätsauslastung der Unternehmen liegt mit 86,3 Prozent deutlich über dem langjährigen Durchschnitt.
Für 2008 erwartet der ZVEI weiteres Wachstum, aber mit verringerter Dynamik. "Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird die Elektroindustrie im kommenden Jahr erneut um fünf Prozent wachsen und erstmals mehr als 200 Mrd. Euro umsetzen", so Graß. Risiken sieht er unter anderem im intensiven globalen Preiswettbewerb und in einer möglichen weiteren Aufwertung des Euros gegenüber dem Dollar. Weitere Wachstumsbremsen seien die bereits heute auftretenden Zulieferprobleme sowie der immer deutlicher werdende Fachkräfte- und Ingenieursmangel.

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