Leifheit

Markengeschäft und E-Commerce pushen Wachstum

Profitables Wachstum für die ersten neun Monate dieses Jahres publiziert Leifheit. Der Konzern erzielte einen Umsatz in Höhe von 179,5 Mio. Euro. Dies entspricht einer Steigerung um 3,6 Prozent gegenüber 173,2 Mio. Euro im gleichen Vorjahreszeitraum. Positive Impulse für das Wachstum im Markengeschäft wurden von der Marke Leifheit und der Entwicklung im E-Commerce gesetzt. Im Volumengeschäft verzeichnet der Konzern hingegen einen Rückgang. Das Auslandsgeschäft wuchs erneut kräftig mit einem Umsatzplus von 9,4 Prozent auf 105,1 Mio. Euro. Der Auslandsanteil am Umsatz beläuft sich damit auf nunmehr 58,6 Prozent. Den größten Anteil am Exportgeschäft hält weiterhin die Region Zentraleuropa. Hier konnte der Umsatz deutlich um 6,7 Prozent auf 80,3 Mio. Euro ausgeweitet werden. Vor allem die Märkte in Italien, Belgien und Skandinavien leisteten absolut die stärksten Beiträge. Den größten Wachstumssprung mit einem Plus von 35,6 Prozent auf 17,6 Mio Euro hat wiederum die Region Osteuropa zu verzeichnen. Besonders Polen, die Tschechische Republik und die Slowakei waren Treiber dieser Entwicklung. Die Umsätze in Deutschland erreichten mit 74,4 Mio. Euro ein Rückgang von 3,5 Prozent. Hier wirkte sich vor allem die Verlagerung des Auslieferungslagers eines bedeutenden Versandhandelskunden nach Luxemburg aus, so dass Umsätze dorthin verschoben wurden.

Das Umsatz-Wachstum wirkte sich auch positiv auf das Ergebnis aus. Das Bruttoergebnis stieg in den ersten neun Monaten um 3,7 Mio Euro auf 84,9 Mio. Euro. Die Deckungsbeiträge aus den gestiegenen Umsatzerlösen trugen zu diesem Anstieg bei. Die Bruttomarge stieg von 46,9 auf 47,3 Prozent. Beim Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) erreichte der Konzern 15,7 Mio. nach 17,9 Mio. Euro in der gleichen Vorjahresperiode. Das EBIT wurde wesentlich durch das Fremdwährungsergebnis beeinflusst, das im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,7 Mio. Euro gefallen ist. Operativ hat sich das Ergebnis dagegen verbessert. Bereinigt um das Fremdwährungsergebnis stieg das EBIT im Periodenvergleich um 3,2 Prozent auf 16,9 Mio Euro. Die bereinigte EBIT-Marge erreichte 9,4 Prozent. Nach Steuern erwirtschaftete der Leifheit-Konzern ein Periodenergebnis von 10,2 Mio. nach 11,9 Mio. Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Das strategisch bedeutende Markengeschäft ist das größere der beiden Segmente des Leifheit-Konzerns. Es umfasst die Aktivitäten mit Produkten der Marken Leifheit und Soehnle und steht im Zentrum der langfristigen Wachstumsstrategie "Leifheit 2020". In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres konnten die Umsatzerlöse im Markengeschäft auf 150,4 Mio. Euro weiter ausgebaut werden. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Plus von 5,4 Prozent. Der Anteil am Konzernumsatz erreichte damit im selben Zeitraum 83,8 Prozent (Vorjahr: 82,4 Prozent). Die Umsätze im Vertriebskanal E-Commerce stiegen gegenüber den ersten drei Quartalen des Vorjahres um 28,9 Prozent.

Die Leifheit AG erwartet auf Basis der bisherigen Geschäftsentwicklung für das gesamte Geschäftsjahr 2016 ein Wachstum von drei bis vier Prozent. Im Markengeschäft, das im Mittelpunkt der Strategie "Leifheit 2020" steht, rechnet das Unternehmen mit einem Umsatzplus von etwa fünf Prozent. Für das deutlich kleinere Volumengeschäft erwartet Leifheit nun einen Umsatzrückgang von rund sieben Prozent.

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