Erst im Herbst 2020 wurde Maria Porro zur Präsidentin des italienischen Industrieverbands Assaredo gewählt.

Salone del Mobile.Milano

Maria Porro ist neue Präsidentin

Erst im Herbst 2020 wurde Maria Porro zur Präsidentin des italienischen Industrieverbands Assaredo gewählt. Jetzt ist die 38-Jährige außerdem neue Präsidentin des Salone del Mobile.Milano. „Unser Ziel ist ein starker, vereinter, integrativer, nachhaltiger und kreativer Salone del Mobile“, sagt Porro, die auch Geschäftsführerin Marketing und Kommunikation des gleichnamigen Design-Unternehmens ist. Die Entscheidung, auf eine junge, engagierte Präsidentin zu setzen sei Teil einer Konsolidierungsstrategie, um die Mailänder Möbelmesse in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen erfolgreich in die Zukunft zu führen. „Maria Porro kann sich darauf verlassen, die Unterstützung des gesamten Vorstands von Federlegno Arredo Eventi zu bekommen, da sie mit Entschlossenheit die Reise des Salone del Mobile.Milano auf seinem Weg des Wachstums und der Erneuerung fortsetzen wird“, sagt Gianfranco Marinelli, Präsident von Federlegno Arredo Eventi.

„Ich bin mit dem Salone del Mobile aufgewachsen. Als ich ein Kind war, hat mich mein Großvater Carlo zu den Pavillons am alten Veranstaltungsort mitgenommen. Ich folgte, als die Messe an ihren neuen Standort in Rho umzog, und ich war begeisterte Teilnehmerin des Salone del Mobile in Shanghai. Heute fühle ich mich geehrt, die Rolle als Präsidentin in einer so wichtigen Zeit übernehmen zu können. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich unterstützt haben“, so Maria Porro.

Ihr Vorgänger, Claudio Luti, Inhaber von Kartell, war im April von seinem Amt zurückgetreten. Der Salone del Mobile.Milane musste Corona-bedingt bereits im April 2020 und im April 2021 abgesagt werden. Vom 5. bis 10. Septemer wird es einen „Supersalone“ geben, ein hybrides Format. 2022 soll die Mailänder Möbelmesse dann wieder in gewohnter Form stattfinden.

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