Alno

“Manager Magazin” kritisiert Max Müller

In seiner aktuellen Ausgabe von heute nimmt das "Manager Magazin" unter dem Titel "Eigener Herd Goldes wert" die Entwicklungen der Alno AG unter die Lupe. In dem dreiseitigen Artikel geht

In seiner aktuellen Ausgabe von heute nimmt das "Manager Magazin" unter dem Titel "Eigener Herd Goldes wert" die Entwicklungen der Alno AG unter die Lupe. In dem dreiseitigen Artikel geht es um jahrelange Managementfehler, aber vor allem um angeblich lukrative Berater- und Dienstleistungsverträge, die Firmen des Alno-Vorstandsvorsitzenden Max Müller mit der AG geschlossen hätten. "Auf diese Weise fließen Millionen aus der Alno-Zentrale im baden-württembergischen Pfullendorf auf die Konten von Müller", heißt es in dem Bericht. Und weiter: "Mit den Prinzipien eines ehrbaren Kaufmanns hat dieses Gebaren wenig zu tun, klar. Viel schlimmer aber ist, dass der einst größte Küchenbauer Deutschlands eigentlich jeden Euro braucht, um zahlungsfähig zu bleiben." Zwar habe Müller in Alno investiert und dem Küchenhersteller Schulden erlassen. "Trotzdem steht Müller schon heute als einziger Gewinner da; seine Verträge mit Alno sind so ausgefuchst, dass er die eingesetzte Summe nicht nur zurückholen, sondern vermutlich auch noch tüchtig verdienen wird."
Max Müller wird in dem Bericht mit den Worten zitiert: "Ich tue nichts, was rechtlich nicht in Ordnung und nicht vom Aufsichtsrat genehmigt ist." Müller hoffe, mit steigenden Exporten die Fabriken besser auszulasten. So will er u. a. demnächst – wie moebelkultur de. bereits berichtete – mit Hilfe eines Joint Ventures einige Küchenstudios in China eröffnen.