Reinhold Würth
Madonna Mia – für 50 Mio. Euro
Schön, wenn sich Unternehmergeist mit Schöngeist paart. Bestes Beispiel: "Schraubenkönig" Reinhold Würth, der inzwischen über eine bedeutende Kunstsammlung verfügt. Mit seiner jüngsten Akquise steht er jetzt an der Spitze der
Schön, wenn sich Unternehmergeist mit Schöngeist paart. Bestes Beispiel: "Schraubenkönig" Reinhold Würth, der inzwischen über eine bedeutende Kunstsammlung verfügt. Mit seiner jüngsten Akquise steht er jetzt an der Spitze der weltweiten Sammel-Liga.
Geschätzte 50 Mio. Euro ließ sich der Freund der Schönen Künste jetzt die Schutzmantelmadonna von Hans Holbein dem Jüngeren (1497-1543) kosten. Sie gilt als eines der bedeutendsten Kunstwerke der Renaissance. Seit 2003 hing sie als Leihgabe im Frankfurter Städel Museum. Prompt nutzten mehrere Tausend Besucher die Gelegenheit, die Mariendarstellung noch einmal zu sehen – zum vermeintlich letzten Mal. Doch Reinhold Würth gibt Entwarnung. Das Kunstwerk soll weiterhin der íffentlichkeit zugänglich sein. Nur über den Ort herrscht noch Uneinigkeit. Wahrscheinlich kommt es aber in die firmeneigene Kunsthalle nach Schwäbisch-Hall.
Die Firmenbilanz wird durch Reinhold Würths Sammelleidenschaft nur unwesentlich beeinträchtigt. Das vergangene Jahr schloss der Spezialist für Montage- und Befestigungsmaterial mit einem Umsatz von 8,6 Mrd. Euro ab (+14,6 Prozent).

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