Möbel Wilken

Macht sich digital fit

Wie sieht die Arbeitswelt der Zukunft aus? Zu diesem Thema besuchte der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft Emsland des Industriellen Arbeitgeberverbandes Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim Möbel Wilken in Werlte. Geschäftsführer Martin Wilken führte die 20

Foto: www.opti-wohnwelt.de

Wie sieht die Arbeitswelt der Zukunft aus? Zu diesem Thema besuchte der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft Emsland des Industriellen Arbeitgeberverbandes Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim Möbel Wilken in Werlte. Geschäftsführer Martin Wilken führte die 20 Lehrer, die an der Veranstaltung teilnahmen durch das 36.000 qm große Haus und gab einen praktischen Einblick in den Berufsalltag, wie die “Neue Osnabrücker Zeitung” berichtet. Eines der wichtigen Themen dabei: die Digitalisierung.

“Der Treiber einer neuen Entwicklung ist der Kunde mit einem neuen Kundenverhalten. Stationäres und digitales Handeln müssen gut miteinander verbunden sein”, wird Wilken von dem Blatt zitiert. “Wenn ich im Internet nicht vertreten bin, verliere ich jedes Jahr sieben Prozent meines Umsatzes.” Darüber hinaus würde jedem Dritten Möbelgeschäft durch den Online-Boom bis 2020 die Schließung drohen. “Das betrifft dann in erster Linie kleine Unternehmen. Und Unternehmen, die sich nicht spezialisieren, sondern in allen Töpfen mitmischen möchten.”

Um auch digital vorn mitzuspielen, setze die Oti-Wohnwelt Unternehmensgruppe, zu der Möbel Wilken seit dem 1. Januar gehört (moebelkultur.de berichtete), auch auf “Influencer Marketing” in sozialen Medien. Das bedeutet, dass bei der Marenkommunikation auf sogenannte Influencergesetzt wird. “Die Youtuber ‘Die Lochis’ waren in einem der Möbelhäuser der Opti-Gruppe unterwegs”, führte Wilken fort. Der Besuch wurde gefilmt und per Video über die sozialen Netzwerke verbreitet. “Das Video wurde innerhalb von 24 Stunden 100.000 Mal angeklickt.Das ist heute vielleicht noch nicht unsere Zielgruppe, aber vielleicht irgendwann.”

Für die Zukunft gibt Wilken eine klare Marschrichtung fort: “Unser größter Auftrag ist es im Moment, dem Internet Paroli zu bieten. Aber wir müssen uns gleichzeitig diesen Dingen stellen und versuchen digital umzusetzen, was für uns möglich ist.”