Nobia
Lockdowns sorgen für verlustreiches Jahr
Zwar hat sich die Lage für den schwedischen Nobia-Konzern im dritten Quartal größtenteils stabilisiert – das operative Geschäft liegt 2 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum, doch auf das ganze Jahr betrachtet,
Zwar hat sich die Lage für den schwedischen Nobia-Konzern im dritten Quartal größtenteils stabilisiert – das operative Geschäft liegt 2 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum, doch auf das ganze Jahr betrachtet, bleibt die bisherige Bilanz 2020 stark rückläufig. In den ersten neun Monate lag der Umsatz bei 9,29 Mrd. SEK (895,8 Mio. Euro) und damit elf Prozent unter 2019. Das EBIT sank parallel dazu auf 286 Mio. SEK (27,57 Mio. Euro), was einem Minus von 69 Prozent entspricht.
Wie sich die finanzielle Situation für den Küchenkonzern weiter entwickelt, hängt nun stark davon ab, wie in den einzelnen Märkten auf die Pandemie reagiert wird, wie CEO Jon Sintorn (Foto) betont. Bislang sei das Bild sehr fragmentiert und von Unsicherheit geprägt, auch wenn der Stay-at-home-Trend sowie mehr Renovierungen und Online-Kommunikation vieles kompensiere.
Schwierig bleibe vor allem das Objektgeschäft, insbesondere in UK. Während hingegen Dänemark in allen Bereichen weiterhin zulegt. Auch Zentraleuropa konnte mit Zuwachs (+10% im 3. Quartal) glänzen.

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