Light + Building
Dynamik im Gebäude- und Lichtmarkt
Die Light + Building 2026 hat gezeigt, wie schnell sich Gebäude- und Lichttechnologien weiterentwickeln. Vernetzung, KI und neue Ladelösungen prägten viele Messeauftritte. Auch Design- und Nachwuchsthemen bekamen starke Aufmerksamkeit. Trotz Reiseeinschränkungen blieb die internationale Beteiligung hoch.
Die Light + Building 2026 hat eine hohe Dynamik in der Licht- und Gebäudetechnik sichtbar gemacht. 1.927 Aussteller aus 49 Ländern präsentierten vom 8. bis 13. März 2026 in Frankfurt Lösungen für Gebäudevernetzung, Elektrifizierung und Lichtgestaltung. Insgesamt kamen 144.767 Besucher:innen aus 143 Ländern. Einschränkungen im Flugverkehr verhinderten zwar einzelne Anreisen, die Messe bestätigte dennoch ihre Rolle als wichtiger Treffpunkt für Industrie, Handwerk, Planung und Architektur. Messechef Wolfgang Marzin betonte: „Die Light + Building 2026 hat mal wieder bewiesen, wie innovationsstark und zukunftsorientiert diese Branche ist.“ Die Besucher:innen zeigten sich mehrheitlich zufrieden: 95 Prozent gaben an, ihre Messeziele erreicht zu haben.
Licht wird datenbasiert und flexibel inszeniert

Im Lichtbereich zeigte die Messe, wie stark Sensorik, Vernetzung und KI inzwischen die Planung prägen. Leuchten reagieren zunehmend automatisch auf Anwesenheit, Tageslicht und Nutzungsszenarien. Dies betrifft Wohnräume ebenso wie Handel, Hotel, Industrie und urbane Bereiche. Licht bleibt ein zentrales Gestaltungsmittel im Interieur: Hochwertige Leuchten, vielfältige Designsprachen und fein abgestimmte Lichtfarben schaffen Atmosphäre, lenken Wahrnehmung und steigern die Aufenthaltsqualität. Nachhaltige Materialien, langlebige Komponenten sowie kreislauffähige Produktdesigns unterstreichen die langfristige Ausrichtung der Branche. Die Entwicklung geht damit klar in Richtung einer neuen Generation ganzheitlicher Lichtkonzepte, die technologische Präzision mit emotionaler Wirkung verbinden.
Designtrends, KI-Praxis und Nachwuchs im Rampenlicht

Auf der Design Plaza wurden ästhetische Entwicklungen und neue Projekte diskutiert. Das Netzwerk „Women in Lighting“ förderte den internationalen Austausch, während die neue Initiative „ElektroHeldinnen“ Frauen im Handwerk sichtbarer machen soll. Junge Designer präsentierten im Areal „Young Design“ experimentelle Leuchten und Materialien. Die AI Lounge zeigte praxisnah, wie Künstliche Intelligenz Planung, Betrieb und Geschäftsmodelle in der Gebäudetechnik auf ein neues Niveau hebt. Eine neue Sonderschau zum Thema „Living Light“ ordnete Lichtkonzepte in Alltagssituationen wie Wohnen, Arbeiten, Lernen und Kommunikation ein.
Die nächste Light + Building findet vom 5. bis 10. März 2028 in Frankfurt statt. Die Messe versteht sich weiterhin als zentrale Plattform für Entwicklungen in Licht und Gebäudetechnik – sowohl technisch als auch gestalterisch.

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