Elektronik-Produkte und Kleidung sind am Black Friday am meisten nachgefragt.

Black Friday

Lieferengpässe könnten den Aktionstag pushen

Der morgen stattfindende Black Friday könnte von den aktuell herrschenden Lieferengpässen profitieren, wie eine Erhebung des Marktforschungsinstituts Civey zeigt. Denn 41 Prozent der Personen, die Black-Friday-Angebote nutzen möchten, geben an, ihre Weihnachtseinkäufe vorziehen zu wollen. Die einmalige Sondersituation der langen Lieferzeiten in der Adventszeit könnte das Konsum-Event hierzulande stärker etablieren. Aktuell hat der Aktionstag in der Gesamtbevölkerung kein hohes Ansehen. Fast jeder Zweite (47%) empfindet die aus der USA stammende Tradition als negativ. Dagegen bewerten nur 23 Prozent den Black Friday als positiv.

Unter den Kaufwilligen sind insbesondere Elektronikartikel gefragt: 59 Prozent der Personen mit einer Kaufabsicht wollen in diesem Segment ein Produkt erwerben. An zweiter Stelle folgt mit großem Abstand Kleidung (23%). Dagegen besteht nur ein geringes Interesse an Büchern (12%), Drogerie-Artikeln (10%) und Nahrungsmitteln (8%). Möbel stehen sogar nur bei fünf Prozent der Shopping-Interessierten auf dem Einkaufszettel.

Rund ein Fünftel der Kaufwilligen (21%) plant an dem Aktionstag mindestens 250 Euro auszugeben. Einen Betrag zwischen 101 und 250 Euro investieren rund 17 Prozent der Black-Friday-Shopper. Ein Kaufbudget unter 100 Euro haben sich 16 Prozent gesetzt. Die Konsumenten erwarten für das Geld im Gegenzug deutliche Preisreduzierungen. Rund jeder Sechste (17%) erwartet mehr als 50 Prozent Rabatt, rund 30 Prozent erhoffen sich bis zu 50 Prozent reduzierte Angebote. In der Hoffnung auf große Preisreduzierungen warten zudem 58 Prozent mit bestimmten Anschaffungen bis zum Black Friday.

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