Massiv-Direkt-Geschäftsführer Marcus Hodenius gibt ein Update von seinen chinesischen Lieferanten.

Massiv Direkt

Lichtblicke im Lockdown

Die Import-Strukturen sind wieder gefestigt, wie Massiv-Direkt-Geschäftsführer Marcus Hodenius im Gespräch mit der „möbel kultur“ versichert. Alle Produktionsstätten des Asien-Importeurs arbeiten wieder ohne zeitliche Verzögerungen, ausgenommen Indien. Aber selbst in dem durch Lockdowns beeinträchtigten Subkontinent konnten letzte Woche die ersten Container wieder verschifft werden.

„Meine Lieferanten aus China melden ,normale` Lieferbedingungen. Aktuell bekommen wir schon wöchentlich zwei bis drei Container aus China angeliefert“, erklärt Hodenius. Einer seiner Hauptlieferanten aus dem Norden der Volksrepublik zeichnet ein einigermaßen entspanntes Bild: „Hier ist die Corona-Pandemie fast erledigt. Wir können wieder ein normales Leben mit Restaurant- und Barbesuchen führen und unsere engen Freunde und Familien sehen. Lediglich auf Großveranstaltungen und Sport-Events müssen wir noch verzichten.“

Für Massiv Direkt laufen die Geschäfte sogar überdurchschnittlich gut, denn die Auslieferumsätze liegen deutlich über dem Vorjahr. Der Grund: Massiv Direkt arbeitet mit Onlinehändlern zusammen, die in den vergangenen Wochen in Lockdown-Zeiten zulegen konnten. „Der Start des stationären Handels verläuft dagegen wohl eher verhalten, dies zeigt sich auch an unseren Auftragseingängen aus diesem Segment“, sagt Hodenius,

Und wie geht es weiter?  „Wir sind wir sehr optimistisch die Planungen für dieses Jahr zu übertreffen. Die wirtschaftliche Angst bleibt nur vor einem zweiten Shutdown und den damit verbundenen Verwerfungen. Auch der Euro könnte sorgen bereiten, aber dies ist ein ganz anderes Thema“, erklärt Hodenius.

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