VME
Leichtes Minus für 2005
Erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr mit nahezu unverändertem Gesellschafterbestand einen ZR-Umsatz in Höhe von 1,06 Mrd. Euro: VME. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Minus von 3,5 Prozent. Mit dieser Umsatzentwicklung
Erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr mit nahezu unverändertem Gesellschafterbestand einen ZR-Umsatz in Höhe von 1,06 Mrd. Euro: VME. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Minus von 3,5 Prozent. Mit dieser Umsatzentwicklung zeigte sich Hauptgeschäftsführer Günther Böhme zwar nicht zufrieden; in einem Jahr, das von Konzentration und Expansion der Großflächenanbieter geprägt war, hätten sich die VME-Mitglieder aber gut behauptet. Böhme weist darauf hin, dass der niedrigere Umsatz nicht auf sinkende Stückzahlen, sondern vielmehr auf steigende Billigimporte zu geringeren Durchschnittspreisen zurückzuführen sei. Vom Umsatzrückgang waren alle Möbelwarengruppen gleichermaßen betroffen. Zulegen konnten jedoch die Fachsortimente wie Haushaltswaren, Glas, Porzellan, Leuchten, Teppiche und Heimtextilien – und zwar um drei Prozent. Diese Produkte haben bei VME inzwischen einen Umsatzanteil von ca. 10 Prozent erreicht.
Künftig nicht mehr veröffentlichen will der Verband die Außenumsätze. Begründung: Die Mitglieder – vor allem im Ausland – hätten sehr unterschiedliche Bezugsquoten und die Addition somit kein echtes Bild über die Leistungsfähigkeit des Verbandes vermittele. Für 2006 gibt sich Günther Böhme verhalten optimistisch. VME will in jedem Fall seinen Auslandsaktivitäten weiter forcieren. Derzeit hat der Verband Mitgliedsunternehmen in acht europäischen Ländern. Neuaufnahmen in der Schweiz und in den Niederlanden, z. B. durch die Kooperation mit MasterClass, sollen schon 2006 einen signifikanten Umsatzbeitrag leisten.

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