Palmberg
Leichter Umsatzrückgang, aber viel Zuversicht
Trotz einiger Herausforderungen – neben dem endgültig vollzogenen Generationenwechsel in der Geschäftsführung, dem Bau der neuen Produktionshalle 8, bei dem bewusst auf das Thema Nachhaltigkeit gesetzt wurde, sowie der Einführung
Trotz einiger Herausforderungen – neben dem endgültig vollzogenen Generationenwechsel in der Geschäftsführung, dem Bau der neuen Produktionshalle 8, bei dem bewusst auf das Thema Nachhaltigkeit gesetzt wurde, sowie der Einführung neuer Produkte – kann Palmberg auf viele nachhaltige Unternehmenserfolge im Jahr 2024 zurückblicken. Dabei konnte der Hersteller im vergangenen Jahr einen Umsatz von 139,3 Millionen Euro Umsatz generieren. Im Vergleich zum Jahr 2023 ist dies ein Umsatzrückgang von „nur“ 3,1 Prozent. Im Vergleich zum durchschnittlichen Rückgang in der Büromöbelbranche (5,2 %) steht Palmberg weiterhin als stabiler Partner an der Seite seiner knapp 600 Fachhandelspartner.
Der Umsatzanteil des Werks in Rehna lag im Jahr 2024 bei 13,5 Millionen Euro. Ebenfalls stabil geblieben ist mit 651 Kolleg:innen die Mitarbeiterzahl bei Palmberg. Zusätzlich hat Palmberg im Jahr 2024 eine beeindruckende Investitionssumme von 6.762.868,67 Euro getätigt. Dies zeigt das starke Engagement des Unternehmens, seine Position am Markt weiter zu festigen und auszubauen.
Als Wachstumsmarkt identifiziert Palmberg die sich nach wie vor verändernden Bürowelten. „Arbeitgeber wollen ihre Mitarbeiter wieder im Büro haben. Ein Schlüssel dazu ist eine ansprechende Möblierung für eine echte Wohlfühlatmosphäre, zudem Zonen, in denen Kommunikation und Austausch möglich ist“, erklärt Palmberg-Geschäftsführerin Julianne Utz-Preußing. „Es ist nicht mehr nur der eletromotorisierte Tisch, sondern wohnliche Möbel, die die Kommunikation fördern. Auch das Thema Akustik spielt eine ganz andere Rolle, als noch vor fünf Jahen. Dass beispielsweise Trennwände und Mittelzonenmöbel im Fokus liegen, zeigen die steigenden Stückzahlen im Werk Rhena, wo beispielsweise ,Clamp‘ entsteht. Wir haben auch nach wie vor eine gute Nachfrage nach umfassenden Konzepten, es ist also nicht so, dass nirgendwo mehr Büroflächen entstehen. Zudem werden viele Flächen grundsätzlich überarbeitet, neu geplant und eingerichtet.“ Für 2025 erwartet Palmberg Stand heute ein Ergebnis ähnlich wie 2024. „Einen anziehenden Markt werden wir wohl 2026 erst erleben,“ ergänzt Marketingleiter Christoffer Süß.
Investitionen im Jahr 2024 waren, unter anderem: 1.220.000 Euro für 20 Sattelauflieger, 1.254.000 Euro für zwei Bearbeitungszentren, 1.500.000 Euro für eine Tischplatten-Bohranlage, 420.000 Euro für eine Durchlaufpresse im Werk Rehna und 140.000 Euro für die Datensicherung. Für das Jahr 2025 plant das Unternehmen mit einem Investitionsbudget in Höhe von etwa 6.250.000 Euro. Diese Gelder sind für eine Reihe von zukunftsweisenden Projekten vorgesehen, die die Nachhaltigkeit und Effizienz des Unternehmens weiter steigern werden. Zu den geplanten Projekten zählen unter anderem: 335.000 Euro Integration einer PV-Anlage inklusive Ladeinfrastruktur, um den ökologischen Fußabdruck des Unternehmens zu verringern und die Nutzung erneuerbarer Energien zu fördern. Rund 1.217.700 Euro erneut für den Kauf von Sattelaufliegern, um die Logistikkapazitäten zu erweitern und den Transport effizienter zu gestalten. 450.000 Euro für die Überarbeitung des Tisch- und Gestellbaus, um auch zukünftig innovative und qualitativ hochwertige Produkte zu entwickeln, die den Anforderungen des modernen Marktes gerecht werden.
Mit diesen gezielt eingesetzten Investitionen zeigt Palmberg nicht nur seine Bereitschaft, in die Zukunft zu investieren, sondern auch seine Fähigkeit, sich den Herausforderungen der Zeit zu stellen und nachhaltig zu wachsen. Die fortgesetzte Investition in Technologie und Infrastruktur soll das Unternehmen in die Lage versetzen, seine Marktstellung weiter zu festigen und den Kunden weiterhin die besten Lösungen zu bieten.

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