GfK
Leichter Dämpfer fürs Konsumklima
Das Konsumklima in Deutschland hat im Oktober einen leichten Dämpfer erhalten. Zwar beurteilten die Bundesbürger die Konjunkturaussichten nach wie vor zuversichtlich, ihren eigenen wirtschaftlichen Perspektiven sehen sie jedoch eher mit
Das Konsumklima in Deutschland hat im Oktober einen leichten Dämpfer erhalten. Zwar beurteilten die Bundesbürger die Konjunkturaussichten nach wie vor zuversichtlich, ihren eigenen wirtschaftlichen Perspektiven sehen sie jedoch eher mit gemischten Gefühlen entgegen.
Wie die Gesellschaft für Konsumforschung in Nürnberg (GfK) mitteilte, gehen die Bürger davon aus, dass sich die allgemeine wirtschaftliche Lage schneller erholt, als noch vor einigen Monaten angenommen. Entsprechend legt die Konjunkturerwartung zum siebten Mal in Folge zu. Der Indikator steigt im Oktober um gut fünf Punkte und weist aktuell 8,7 Zähler auf.
Gleichzeitig geht die Einkommenserwartung nach vier Anstiegen in Folge erstmals wieder zurück. Der Indikator sinkt leicht um 3,1 auf 12,9 Punkte.
Die rückläufige Einkommenserwartung sowie steigende Energiepreise und das Auslaufen der Abwrackprämie haben sich zudem negativ auf die Anschaffungsneigung ausgewirkt. Sie geht im Oktober um rund 10 Punkte auf aktuell 26,1 Punkte zurück.
Insgesamt erwartet die GfK für November beim Konsumklima-Indikator ein leichtes Minus von 0,2 auf 4 Punkte. Damit sinkt er zum ersten Mal seit September 2008. Trotz des kleinen Dämpfers bleibe der private Konsum bislang jedoch die wesentliche Stütze der Konjunktur. Ob das auch in Zukunft so sein werde, hänge von der Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt ab.

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