Praktiker - Quartalsbericht

Langer Winter führt zu erneutem Umsatzeinruch

Der Konzernumsatz von Praktiker sank im ersten Quartal 2013 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 10,4 Prozent auf 570,1 Mio. Euro. Gleichzeitig erhöhte sich der "saisonübliche operative Verlust" trotz weiterer

Der Konzernumsatz von Praktiker sank im ersten Quartal 2013 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 10,4 Prozent auf 570,1 Mio. Euro. Gleichzeitig erhöhte sich der "saisonübliche operative Verlust" trotz weiterer Einsparungen auf der Kostenseite von 59,1 auf 91,7 Mio. Euro, wie der Hamburger Konzern soeben mitteilt.
Als Gründe für die negativen Zahlen nennt Praktiker den lang anhaltenden Winter, der den Start der Frühjahrssaison verzögerte und die weiter fortschreitende Umstellung deutscher Praktiker-Märkte auf die Marke Max Bahr. In diesem Punkt gibt es allerdings positive Signale zu verzeichnen, teilt der DIY-Konzern mit: Während der Umsatz im Vorjahresvergleich um 25,4 Prozent zurückgegangen sei, habe er sich bei Max Bahr um 22,0 Prozent erhöht. Bei diesem Wert sei zu berücksichtigen, dass alle umbaubedingten Umsatzausfälle der 27 Filialen, die im Verlauf des ersten Quartals die Marke wechselten, allein von Max Bahr zu verkraften waren.
"Das schneereiche und viel zu kalte erste Quartal 2013 hat im Geschäftsverlauf der Praktiker AG tiefe Bremsspuren hinterlassen und den Aufwärtstrend der Vormonate unterbrochen", erklärte der Vorstandsvorsitzende Armin Burger am Donnerstag vor der Presse in Hamburg. Jetzt laute die Devise: "Abhaken und alle Kräfte auf die Auflösung des Nachfragestaus nach Baumarkt- und Gartenartikeln im zweiten Quartal konzentrieren". Trotz des witterungsbedingten Rückschlags in der Umsatz- und Ertragsentwicklung gebe es keinen Grund, von dem beschrittenen Weg der strategischen Neupositionierung des Konzerns abzuweichen.