Kettler
Landesbürgschaft genehmigt
Schwierige Hürde genommen: Das Land Nordrhein-Westfalen sichert mit einer Bürgschaft die Finanzierung des angeschlagenen Herstellers Kettler ab. Am vergangenen Donnerstag stimmte der Bürgschaftsausschuss dem Antrag des Unternehmens zu. Der Ausschuss
Schwierige Hürde genommen: Das Land Nordrhein-Westfalen sichert mit einer Bürgschaft die Finanzierung des angeschlagenen Herstellers Kettler ab. Am vergangenen Donnerstag stimmte der Bürgschaftsausschuss dem Antrag des Unternehmens zu.
Der Ausschuss hatte die Entscheidung auf Grundlage des vorgeschlagenen Fortführungsmodells getroffen. Nun wird das Finanzierungskonsortium (Sparkasse Hochsauerland und NRW-Bank) „in die Umsetzung des entsprechenden Fortfinanzierungskonzeptes einsteigen“, so Kettler in einer Pressemitteilung. Das Insolvenzverfahren kann damit „bis spätestens 31. März abgeschlossen werden“, erklärt das Unternehmen weiter. Zur Höhe der Bürgschaft äußert sich das Ministerium nicht, laut der Zeitung „WAZ“ sollen es 30 Mio. Euro sein.
Damit ist der Verkauf des Unternehmens, der zwischenzeitlich ins Gespräch gebracht wurde, vom Tisch. Dies war auch Voraussetzung für den positiven Beschluss des Bürgschaftsausschusses. Bis zuletzt habe eine sogenannte Heuschrecke vor Kettlers Toren auf einen Zuschlag gewartet, zitiert das Blatt den IG-Metall-Bevollmächtigtern Torsten Kasubke.
Am 1. Juni 2015 hatte der angeschlagene Hersteller Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt, um die unabgestimmte Übernahme durch einen Finanzinvestor zu vermeiden und das Unternehmen neu auszurichten.

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