Düsseldorfer Planungsausschuss

Kurt Kriegers Konzept überzeugt

Sowohl Schaffrath als auch Kurt Krieger wollen in Düsseldorf-Rath ein Möbelhaus bauen. Gestern sprach sich die Mehrheit aus CDU und SPD im Planunsausschuss laut „RP Online“ für ein vorhabenbezogenes Bebauungsplanverfahren für ein Grundstück neben der Autobahn 52 aus, das Kurt Krieger gehört. Grüne und FDP stimmten stattdessen für das Konzept von Schaffrath. Doch die beiden Parteien liegen in der Minderheit. Da der Rahmenplan dort nur Einzelhandel mit maximal 40.000 qm VK-Fläche zulässt, kann nur einer von beiden zum Zuge kommen, und das wird offensichtlich Krieger sein. Dieser plant gleichwohl insgesamt 58.000 qm für Einrichtungshaus und SB-Markt.

Er gehe nicht davon aus, dass am Ende in dieser Größenordnung gebaut werde, wird SPD-Fraktionschef Markus Raub zitiert. Es gebe Bedingungen, die Kurt Krieger erfüllen müsse. Dies sei ein Fassadenwettbewerb, dann müsse der Bauantrag nach Beschluss des Bebauungsplans innerhalb eines Monats gestellt werden und mit Vorliegen der Baugenehmigung sei das Gebäude innehalb eines Jahres fertig zu stellen. Zudem setzte die CDU offenbar durch, dass auf dem Schaffrath-Grundstück der ehemaligen Stadttochter IDR planungsrechtlich ein Bau- und Gartenmarkt und im Düsseldorfer Stadtgebiet ein weiterer Standort für ein potenzielles Möbehaus ausgewiesen werde. So könnte Schaffrath eventuell doch noch zum Zuge kommen, vorausgesetzt er findet ein passendes anderes Grundstück.

Christoph Schork von der FDP kritisierte, dass dies eine Entscheidung gegen ein mittelständisches Unternehmen sei mit langer Tradition in der Stadt. Während CDU-Franktionschef Rüdiger Gutt der Auffassung ist, dass es durchaus einen weiteren Möbel-Standort im Stadtgebiet geben könne.

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