Pinakothek der Moderne
“Kunst der Holzkonstruktion” wird verlängert
Aufgrund des großen Besucherinteresses wird die Ausstellung "Die Kunst der Holzkonstruktion – Chinesische Architekturmodelle" im Architekturmuseum der TU München in der Pinakothek der Moderne bis zum 28. Februar 2010 verlängert.
Aufgrund des großen Besucherinteresses wird die Ausstellung "Die Kunst der Holzkonstruktion – Chinesische Architekturmodelle" im Architekturmuseum der TU München in der Pinakothek der Moderne bis zum 28. Februar 2010 verlängert.
Die beeindruckenden großen Holzmodelle aus der Chinese Academy of Cultural Heritage in Peking waren bislang noch nie außerhalb Chinas zu sehen. Sie werden ausschließlich in München präsentiert und sind nach dem Ende der Ausstellung in China nur für Spezialisten zugänglich.
Anhand einiger der bedeutendsten und ältesten Tempelbauten Chinas werden in der Ausstellung die Jahrtausende alte Kunst und Technik der Holzkonstruktion präsentiert und erläutert. Das faszinierende System ineinander gesteckter Bauteile ermöglicht eine Bauweise, die selbst Erdbeben standhält.
Bis Ende Februar können nun noch die Tempelbauten aus dem 8. bis 15. Jahrhundert, darunter die Modelle der ältesten in China existierenden Holzkonstruktionen – der Nanchan-Tempel, 782 n.Chr und der Foguang-Tempel, 857 n. Chr. – sowie die aus vier Hallen bestehende Anlage des Yongle-Palastes (1271-1368) und das fünf Meter lange Modell des 270 Hektar großen Himmeltempels in Peking, besichtigt werden. Mehrere der gezeigten Bauten zählen zu den berühmtesten Werken der Weltarchitektur und stehen auf der Liste des Unesco-Weltkulturerbes.

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