VdDK
Küchenumsätze weiterhin im Plus
Obwohl VdDK-Geschäftsführer Dr. Lucas Heumann auf der jüngsten Jahrespressekonferenz von deutlichen Einbrüchen bei den Auftragseingängen im Sommer sprach, macht sich dies in der aktuellen Branchenbilanz noch nicht bemerkbar. So weist
Obwohl VdDK-Geschäftsführer Dr. Lucas Heumann auf der jüngsten Jahrespressekonferenz von deutlichen Einbrüchen bei den Auftragseingängen im Sommer sprach, macht sich dies in der aktuellen Branchenbilanz noch nicht bemerkbar. So weist der Umsatz der deutschen Küchenmöbelindustrie im Juli ein Plus von über 14 Prozent aus (16,25 Prozent im Inland/10,98 Prozent im Export). In den ersten sieben Monaten des Jahres legte die Branche damit um 6,84 Prozent auf insgesamt 2,359 Mrd. Euro zu.
Laut dem VdDK-Vorsitzenden Stefan Waldenmaier (Leicht Küchen) haben sich dagegen spätestens im Juni die produzierten Mengen reduziert, sodass insbesondere fürs Inland im weiteren Jahresverlauf mit einem Umsatzrückgang zu rechnen sei. Auch im Export zeigen sich nun erste Eintrübungen. Die Immobilienkrise in den USA, Spanien und England hinterlassen entsprechende Spuren beim unmittelbar betroffenen Küchenabsatz. Im Aufbau befinden sich dagegen Märkte in Osteuropa. Belastend wirken sich zudem die Kosten für Stahl, erdölabhängige Produkte wie Lack sowie für die Logistik und steigende Löhne aus. Da die Unternehmen bereits in der Vergangenheit stark an ihrer Effizienz gearbeitet haben, seien Preiserhöhungen dringend nötig. Diese liegen, wie schon zuvor angekündigt, bei durchschnittlich rund 5 Prozent.

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