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Küchenmöbler starten mit Umsatzminus ins neue Jahr

Mit einem Minus von 3,2 Prozent verglichen mit Januar 2009 ist die deutsche Küchenmöbelindustrie ins neue Jahr gestartet. Wie der Verband der deutschen Küchenmöbelindustrie (VdDK) mitteilte, erzielten die Betriebe mit

Mit einem Minus von 3,2 Prozent verglichen mit Januar 2009 ist die deutsche Küchenmöbelindustrie ins neue Jahr gestartet. Wie der Verband der deutschen Küchenmöbelindustrie (VdDK) mitteilte, erzielten die Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten im ersten Monat 2010 einen Umsatz von 261,2 Mio. Euro. Im Inland wurden 169,4 Mio. Euro und damit nur 0,59 Prozent weniger als im Vorjahresmonat erwirtschaftet. Im Ausland dagegen sank der Umsatz um 7,69 Prozent auf 91,8 Mio. Euro. Die Exportquote ging um 1,71 Prozent auf 35,15 Prozent zurück.
Unterdessen korrigierte das Statistische Bundesamt aufgrund von Nachmeldungen oder Berichtigungen seitens der Unternehmen die Jahresbilanz der Branche, die sich dadurch auch verbesserte. Demnach betrug der Umsatz der Küchenmöbler im vergangenen Jahr 3,73 Mrd. Euro, 7,65 Prozent weniger als 2008 (erste Hochrechnung: 3,66 Mrd. Euro, -9,24 Prozent). Im Inland wurden 2,36 Mrd. Euro erwirtschaftet. Das entspricht einem Minus von 8,62 Prozent (erste Hochrechnung: 2,32 Mrd. Euro, -10,31 Prozent). Im Ausland ging der Umsatz um 5,91 Prozent auf 1,36 Mrd. Euro zurück (erste Hochrechnung: 1,34 Mrd. Euro, -7,32 Prozent). Die Exportquote stieg damit um 0,7 Prozent auf 36,57 Prozent (erste Hochrechnung: 36,65 Prozent, + 0,78 Prozent). Weitere Details für das Jahr 2009 können Sie sich <a href="http://www.moebelkultur.de/files/2010/03/19/vddk_jahresbilanz_der_k__chenm__belindustrie.pdf" target="_blank"> hier </a> anschauen.
Herbe Einbrüche beim Export verzeichnete die Branche nach vorläufigen Zahlen vor allem in einigen seiner Top-Ten-Exportländer. So ging der Umsatz in den USA (Platz 10) um 31,9 Prozent auf 20,15 Mio. Euro zurück, im Vereinigten Königreich (Platz 6) um 28,3 Prozent auf 91,5 Mio. Euro und in Spanien (Platz 7) um 22,1 Prozent auf 39 Mio. Euro. Auch beim wichtigsten Partner Niederlande verzeichnete die deutsche Küchenmöbelindustrie 2009 mit 268,4 Mio. Euro ein Minus von 18,2 Prozent. Zuwächse von 12,3 Prozent gab es dagegen auf dem französischen Markt, dem Zweitplatzierten in der Top-Ten-Liste der Ausfuhrländer. Dort wurden 255,3 Mio. Euro umgesetzt.