imm cologne

Küchenmesse ab 2011

Es war das Thema schlechthin auf den zurzeit laufenden Küchenmessen in Ostwestfalen: Wird es eine erneute Küchenmesse zur imm cologne geben? Dieses Geheimnis lüftete gestern Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung

Es war das Thema schlechthin auf den zurzeit laufenden Küchenmessen in Ostwestfalen: Wird es eine erneute Küchenmesse zur imm cologne geben? Dieses Geheimnis lüftete gestern Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse während einer Pressekonferenz gemeinsam mit VDM-Präsident und Poggenpohl-Geschäftsführer Elmar Duffner und MHK-Boss Hans Strothoff, der ebenso in seiner Funktion als BVDM-Präsident auf dem Podium saß. 2011 soll es eine neue Küchen-Leitmesse in Köln geben, die parallal zur imm veranstaltet wird. Diese soll im zweijährigen Turnus stattfinden, voraussichtlich in den Süd-Hallen des Messegeländes. Die Zielgruppe der Aussteller: Hersteller aus den Bereichen Küchenmöbel, Geräte, Spülen, Armaturen, Arbeitsplatten, Zubehör und Küchenaccessoires. "Wir haben bereits mit vielen Herstellern gesprochen, um die Wünsche der Industrie zu eruieren", so Gerad Böse, ohne jedoch konkrete Namen zu nennen. Zu dem neuen Messe-Konzept, das drei Tage lang ausschließlich fürs Fachpublikum sowie drei Tage für die Öffentlichkeit zugänglich sein soll, gehört auch, dass kleinere Stände ab ca. 60 qm Größe geplant sind. Da auch Endverbraucher die Veranstaltung besuchen sollen, ist darüber hinaus angedacht, mit verschiedenen Aktionen einen Event-Charakter herzustellen.[page_break] Im Rahmen der Pressekonferenz betonte Elmar Duffner, dass eine starke imm cologne wichtig für die Zukunft der Küchenmöbelindustrie sei. Dabei erzählte Duffner von seinen Visionen, dass u. a. die Fernsehsender ähnlich wie bei der IAA live von der Eröffnung der imm cologne berichten. "Dies müssen keine Visionen bleiben." Auch Hans Strothoff machte sich stark für eine Küchen-Leitmesse in Köln in neuem Format. "Wir sind eine große Möbelnation, vielleicht die wichtigste der Welt, doch wir zeigen es viel zu wenig. Deshalb sollten wir uns ein Vorbild an der Automobilindustrie nehmen." Und zum internationalen Standing der Branche ergänzte Strothoff :"Anderswo ist Deutschland einer unter vielen, im Heimatland aber können wir eine Messe selbst mitgestalten. Küchen Made in Germany brauchen eine Messe Made in Germany."