Haka Küche
Hersteller meistert Sanierung und setzt auf Regionalität
Die Haka Küche GmbH hat ihr Sanierungsverfahren erfolgreich abgeschlossen und ist seit dem 28. November 2025 offiziell wieder im regulären Betrieb. Nach wirtschaftlich turbulenten Monaten blickt das oberösterreichische Traditionsunternehmen nun gestärkt nach vorn – mit klaren Strukturen, regionaler Produktionskraft und erneuertem Selbstvertrauen. Unternehmenschef Gerhard Hackl spricht von einer Phase der Neuorientierung, die Haka langfristig stabiler und effizienter machen soll.
Sanierung erfolgreich abgeschlossen
Das Landesgericht Linz bestätigte mit seinem Beschluss den erfolgreichen Abschluss des am 18. August eröffneten Sanierungsverfahrens. Hackl erklärte, die vergangenen Monate seien zwar anspruchsvoll gewesen, hätten aber auch „wertvolle Impulse zur Weiterentwicklung“ gebracht. Das Unternehmen habe Prozesse und Abläufe optimiert, während die Rückmeldungen aus dem Markt konstant positiv geblieben seien – ein Zeichen, dass Qualität und Zuverlässigkeit auch in schwierigen Zeiten Bestand hätten.
Starke Zustimmung der Gläubiger
Sanierungsverwalter Peter Shamiyeh hob die hohe Zustimmung der Gläubiger hervor, die mit der 33-Prozent-Quote ein starkes Signal des Vertrauens gesetzt hätten. Besonders dankte er den Partnerbetrieben und der Belegschaft, die durch Zusammenhalt und Engagement entscheidend zum erfolgreichen Abschluss beigetragen hätten. Die Beendigung unrentabler Aufträge habe zusätzlich zur Stabilisierung beigetragen.
Regionalität bleibt Kern der Marke
Haka will den eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen. Beide Produktionsstandorte in Oberösterreich bleiben erhalten, die regionale Fertigung weiterhin zentrales Element der Markenidentität. Ab 2026 plant das Unternehmen neue Veranstaltungen, Themenabende und Hausmessen, um Kunden und Handelspartner verstärkt einzubinden und Innovationen direkt zu präsentieren.
Ausblick mit klarer Haltung
Für Geschäftsführer Hackl steht fest, dass die Sanierung mehr als nur ein wirtschaftlicher Neustart ist: Sie sei ein Beweis für die Stärke regionaler Handwerksqualität und für das Vertrauen der Kunden. Die Marke will auch künftig auf Präzision, Verlässlichkeit und eine transparente Lieferkette setzen – 100 Prozent „Made in Oberösterreich“.

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