ZOW-Beirat
Kritisiert Möbelhersteller
Der ZOW-Beirat hat bereits heute ein erstes Resumee gezogen. Als beachtlich bewerteten die Branchenkenner die hohe Qualität der Besucher. Viele Inhaber und Geschäftsführer machten sich ein eigenes Bild von den
Der ZOW-Beirat hat bereits heute ein erstes Resumee gezogen. Als beachtlich bewerteten die Branchenkenner die hohe Qualität der Besucher. Viele Inhaber und Geschäftsführer machten sich ein eigenes Bild von den aktuellen Innovationen der Zulieferer. Darüber hinaus wird die ZOW vermehrt von Besuchern aus den Bereichen Holzhandel und Innenausbau frequentiert.
Aufgrund der nach wie vor starken Nachfrage weiterer Interessenten wird die ZOW im nächsten Jahr (angepeilter Termin: 19. bis 22. Februar) voraussichtlich um Halle 19 (+ 3.000 qm) erweitert. Mittelfristig rechnet ZOW-Vernstalter Peter H. Meyer mit einem Anstieg der Aussteller von heute über 440 auf rund 550.
Insgesamt bewertet der ZOW-Beirat die Situation in der Möbelbranche jedoch als kritisch. Den Zulieferern gehe es zwar noch vergleichsweise gut, doch die hohen Rohstoffpreise drücken auch bei ihnen auf die Renditen.
Scharfe Kritik kam von Edmund Vollmer, Geschäftsführer Westag + Getalit. "Die Möbelindustrie setzt immer noch zu wenige Neuheiten der Zulieferer um." Außerdem müssten die Möbelhersteller stärker über ihr Produkt hinaus denken. "Der Erfolg der Zulieferer beruht darauf, dass sie Konzepte geschickter verkaufen als die Möbelhersteller. Von Seiten der Möbelindustrie sind zukünftig vor allem kaufmännische Innovationen gefragt."

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